Auer: Gorbach soll Post- Universaldienstverordnung raschest ändern

Gleichwertige Versorgung aller Bürger gefordert

Klagenfurt (OTS) - - Als völlig unzureichend bezeichnete heute der Kärntner Nationalratsabgeordnete Klaus Auer das von der PostAG zugestandene Angebot nach mehr Dialogbereitschaft. "Damit wird kein Postamt zu retten sein", mutmaßt Auer. Für die Bevölkerung gebe es lediglich Beruhigungspillen.
Auer hat in einem am vergangenen vergangenen Freitag im Parlament abgehaltenen Postgipfel mit Staatssekretär Kukacka, Post-Vorstandsdirektor Götz und Gemeindebundpräsident Mödlhammer auf eine rasche Problemlösung gedrängt, denn die Menschen am Land bräuchten Versorgungssicherheit. "Die rechtlichen Rahmenbedingungen ermöglichen die verantwortungslose Vorgangsweise der Post und das ist der Bevölkerung und den Bürgermeistern einfach nicht zumutbar", ärgert sich Auer.
Dabei liegt es einzig in der Kompetenz von Minister Gorbach, die Post-Universaldienstverordnung zu verändern. Alleine durch die Ergänzung der bisherigen Bestimmung - die Post ist verpflichtet, eine "ausreichende, flächendeckende Versorgung" mit Post-Geschäftsstellen sicherzustellen - durch die beiden Worte "qualitativ gleichwertige" käme es zu einer Absicherung. "Damit wäre garantiert, dass die Post für alle Bewohner unseres Landes gleiche Bedingungen schaffen muss. Und die Dienstleistung am Land kostet eben mehr Geld", schlägt der Kärntner Abgeordnete vor und meint weiter: "Qualitativ gleichwertige Versorgung muss zum Grundprinzip für die Daseinsvorsorge werden, denn es darf hier zwischen Stadt und Land keinen Unterschied geben!" (Schluss)

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