Faul über PISA-Studie: "In Polen gibt es einen tollen Ansatz"

Wien(SK) Zum Thema PISA-Studie verwies SPÖ-Abgeordneter Christian Faul am Freitag im Nationalrat auf Polen, wo die Situation 2000 ähnlich schlecht war, wie die in Österreich heute: "Polen ist es mit einem ganz starken Wollen, einen Umstrukturierung des Systems, aber auch mit der Bereitschaft der Lehrerinnen und Lehrern, an einer Gesamtschule der 10 bis 16 jährigen Schüler teilzunehmen, gelungen, diese Plätze wettzumachen, die Österreich in diesen Jahren verloren hat - ein toller Ansatz", unterstrich Faul. "Ministerin Gehrer hat die Rolle der Eltern in der Form festgelegt, dass sie letztendlich die Verantwortung für ihre Kinder bei den Betriebsbesuchen tragen", kritisierte Faul Bildungsministerin Gehrer. "Wie soll eine berufstätige alleinerziehende Frau sich fünf Tage frei nehmen, um ihr Kind auf die berufsbildenden Tage in den Betrieben zu begleiten?", fragte Faul. Faul betonte außerdem, dass die Gemeinden zu vier Fünftel die Ganztagsbetreuung finanzieren würden. **** (Schluss) sk

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