Riepl zu Gehrer: "Sie haben versagt"

Wien (SK) Bundesministerin Gehrer habe bereits gestern
Nachmittag einen sehr niedergeschlagenen Eindruck gemacht, heute sei er auch nicht viel anders, stellte SPÖ-Abgeordneter Franz Riepl am Freitag im Nationalrat fest. Steirische Parteifreunde von Ministerin Gehrer würden das gleiche vorschlagen wie die SPÖ und der Leiter der Zukunftskommission sagt, dass das Geld für Bildung nicht das bringen, was es könnte, zeigte Riepl auf. "Die SPÖ hat ein Bildungsprogramm, Gehrer die PISA-Studie", so Riepl. Die Politik Gehrers schade dem Wirtschaftsstandort Österreichs, betonte Riepl.****

Riepl stellte fest, dass die stärksten Kritiker der Politik Gehrers die Interessensvertreter der Wirtschaft seien. Die Wirtschaftskammer rät Österreich von den PISA-Vorzeigeländern zu lernen, für die Industrie sei vor allem das schlechte Abschneiden der österreichischen SchülerInnen und Schüler im Bereich der Naturwissenschaften und der Technik beunruhigend, sagte Riepl. "Das sind Entwicklungen, die kein gutes Bild von Österreich im Ausland, für Investoren und für den Wirtschaftsstandort zeichnen", betonte Riepl. Als Konsequenz aus ihrem "Versagen" gebe Gehrer dem Leiter der Zukunftskommission ein bis zwei Monate zur Analyse der Ergebnisse Zeit: "Das ist etwas zu wenig", stellte Riepl klar.

Gut an der Regierungsvorlage sei, dass die Berufsbildungsorientierung neu geordnet werde und hier Einblicke in die Berufs-und Arbeitswelt ermöglicht werden: "Das unterstützen wir", unterstrich Riepl. Eine Vor- und Nachbearbeitung der "Schnuppertage" in Betrieben sei allerdings notwendig, ebenso müsse die Frage des Versicherungsschutzes und der Haftung ausreichend geklärt sein, so Riepl. (Schluss) sk

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