Bucher: Grassers Trinkgeldbesteuerung ist Strafsteuer für Fleißig und Tüchtige

Einschränkungen in der Dienstleistungsqualität durch eine Trinkgeldbesteuerung wären in erster Linie mit Mehrbelastungen für die Betriebe verbunden

Wien, 2004-12-10 (fpd) - In der gestrigen Parlamentsdebatte bezeichnete der freiheitliche Finanzsprecher Josef Bucher die geplante Besteuerung von Trinkgeldern als absolut problematisch. ****

"Gerade im Bereich Tourismus und Gastronomie würde eine solche ‚Strafsteuer für Tüchtige' genau jene treffen, die sich über das normale Maß hinaus für eine besonders hohe Dienstleistungsqualität einsetzen", gab Bucher zu bedenken. "Das hohe Motivationsniveau der Mitarbeiter im Tourismus ist ein besonderer Wettbewerbsvorteil am internationalen Tourismusmarkt, den wir unbedingt aufrechterhalten müssen. Einschränkungen in der Dienstleistungsqualität durch eine Trinkgeldbesteuerung wären in erster Linie mit Mehrbelastungen für die Betriebe verbunden."

Die Steuer selbst würde zusätzlich die unteren Einkommensbezieher erreichen und führe daher am Ziel einer sozialen Steuerreform vorbei. Bucher gab Minister Grasser daher die Anregung, die Kreativität in der Auffindung neuer Steuerquellen zu unterlassen und die Energie in die Umsetzung der Verwaltungsreform zu investieren. (Schluß)

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC0008