Beim Schmuck ist der pure Luxus angesagt

Stuttgart (OTS) - "Geiz ist geil" - überall tönte uns dieser Slogan während der vergangenen Monate entgegen, hechelte aus den Lautsprechern. Diese Schlagzeile sprang uns aus den Werbeanzeigen in den Tageszeitungen an. Aber das hat mit Beginn der Wintersaison ein Ende. Denn Geiz ist jetzt nicht mehr geil. Im Gegenteil: der Luxus erobert die Schmuckbranche wieder. Christel Trimborn, Chefredakteurin des Lifestylemagazins Solitaire, beschreibt den aktuellen Wintertrend so.

O-Ton ors 1: (Christel Trimborn 38 sec)

Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung, dass diese "Geiz-ist-geil-Geschichte" sich langsam dem Ende neigt und wir wieder eher in dem glamourösen Stil uns schmücken, kleiden und auch bemalen möchten. Da ist ein bisschen eine Tendenz, die auch mit der Retrowelle insgesamt zusammenhängt, also das ist im Autobereich, im Möbelbereich, im Modebereich überall zu sehen, dass man so bisschen zurück guckt auf die glamourösen 20er, 30er, 40er Jahre vielleicht noch, des letzten Jahrhunderts - und einfach sich auch mit dieser Üppigkeit umgeben möchte und schwelgen möchte und genießen und sich verwöhnen möchte mit großen und üppigen Formen.

Und diese großen, üppigen Formen verhelfen vor allen Dingen Schmuckstücken aus dem Meer zu einem regelrechten Comeback. Christel Trimborn.

O-Ton ors2: (Christel Trimborn 27 sec)

Also ein Trend geht ganz klar in Richtung Perlen. Perlen sind absolut wieder im Kommen und auch nicht nur - ebenso wie die Brosche - nicht nur brav aufgefädelt, sondern viele kleine Perlen aneinander gereiht mit Nylonschnüren verwoben, sehr jugendliche Stücke oder auch ganz ganz große Perlen, die zum Teil auch gar nicht nur um den Hals als Collier getragen werden, sondern auch um die Taille geschlungen als Gürtelersatz - ja also das ist ein ganz ganz wichtiger Trend -die Perle.

Das Angebot an Perlen ist bei den Juwelieren groß wie nie. Da ist für jeden Geschmack, für jeden Anlass und vor allen Dingen für jeden Geldbeutel etwas dabei. Und das hat zu einer unglaublichen Experimentierfreude bei den Kundinnen geführt. Die Folge ist ein noch nie da gewesener Innovationsschub, der die gesamte Schmuckbranche erfasst hat. Experimentieren ist angesagt.

O-Ton ors3: (Christel Trimborn 21 sec)

Der Trend geht dahin, dass man den Schmuck nicht nur ganz alleine so trägt, wie er irgendwann vorgesehen war, sondern dass man auch mal einen Ohrschmuck als Brosche trägt oder mal eine Brosche an den Schuh klemmt - einfach auffallen, auch um jeden Preis, bisschen witzig sein wollen und nicht nur dieses reine Brave, wie man es kannte, sondern das Experimentieren findet dort statt, wo ich den Schmuck platziere, aber auch der Schmuck an sich ist experimentierfreudiger.

Und dadurch wird das Erlebnis Schmuck persönlich. Ganz individuelle Signale werden durch die Art, wie man frau oder man Schmuck trägt, ausgedrückt. Aber welche Signale kann ich mit welchem Schmuck an meine Umwelt senden. Und vor allen Dingen, wie mache ich das. Womit sende ich die Signale. Eine Perle macht bekanntlich noch keine Botschaft.

O-Ton ors 4: (Christel Trimborn 40 sec)

Figürlicher Schmuck, Motive im Schmuck sind auch ganz stark wieder im Trend, so ein bisschen nach dem Motto "ich trinke was ich bin" zeige ich auch, wer ich bin, in dem, womit ich mich schmücke. Das heißt mit anderen Worten, es gibt Schleifen und Kreuze, Herzen, Schlangen, Eidechsen, alle möglichen Formen sind wieder modern und damit zeige ich eine gewisse Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppierung oder ich zeige, dass ich Herz habe, ich trage ein paar Buchstaben um den Hals, um zu zeigen wer mein Liebster ist oder für welches Produkt ich mich vielleicht entscheiden möchte - oder meine Vorlieben einfach.

Vorschlag für die Abmoderation: Und der Juwelier oder Uhrenfachhändler hält auch die neueste Ausgabe des Solitaire-Magazins mit vielen Tipps und Informationen rund um Uhren und Schmuck kostenlos für Sie bereit.

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Originaltext: Solitaire Magazin

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Christel Trimborn
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