PISA-Studie: SPÖ-Kärnten begrüßt Einschwenken des Schulreferenten

Kaiser: LH Haider schwenkt auf SPÖ-Bildungsprogramm ein, den Worten müssen aber Taten folgen

Klagenfurt (SP-KTN) - Die SPÖ-Kärnten begrüßt das heutige Einschwenken des Kärntner Landeshauptmannes auf das Bildungsprogramm der SPÖ. Für den Bildungssprecher der Kärntner Sozialdemokraten LAbg. Peter Kaiser und für den Landesgeschäftsführer der SPÖ Herbert Würschl kommt die Einsicht des Landeshauptmannes und Schulreferenten in Personalunion spät aber nicht zu spät. "In seiner heutigen Pressekonferenz hat LH Haider weitgehend die Argumente des SPÖ-Bildungsprogramms übernommen und ist somit auf unseren Bildungskurs eingeschwenkt, wir begrüßen dies ausdrücklich, wenn den Ankündigungen auch Taten folgen", so Kaiser.

Insbesondere die Ausweitung der Grundschule auf die Dauer von fünf, statt vier Jahren, sowie die gemeinsame Schule von 10-15 Jahren seien wichtige und langjährige SPÖ-Forderungen, so Kaiser und Würschl unisono. "Besonders wichtig ist, wenn man die Ergebnisse der PISA-Studie genau betrachtet, der Ausbau ganztägiger Schulformen, wie im SP-Bildungsprogramm vorgesehen", erklärt Würschl und ergänzt: "Zur raschen Umsetzung müsste sich LH Haider in der Bundesregierung aber endlich durchsetzen, oder aus selbiger aussteigen."

Zu den Aussagen des Kärntner Landeshauptmannes er wolle der Überbürokratisierung und Kompetenzaufsplitterung im Schulbereich eine deutliche Absage erteilen meinte Würschl lapidar: "LH Haider braucht die Zusammenlegung der Schulverwaltung nicht zu fordern, sondern als zuständiger Referent in Kärnten nur umzusetzen." (Schluss)

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