ÖH neu: Cartellverbands-Forderungen großteils erfüllt

ÖCV-Präsident Eitzinger: "Parlamentarier begrüßen Fachkompetenz des ÖCV in Hochschulfragen und greifen Verbesserungsvorschläge auf"

Wien (OTS) - Hoch erfreut zeigte sich Cartellverbandspräsident, Johannes Eitzinger, über den heute im Nationalrat zur Behandlung anstehenden Abänderungsantrag zum neuen Hochschülerschaftsgesetz (HSG). Der Österreichische Cartellverband (ÖCV) ist der größte Studenten- und Absolventenverband des Landes. Als solcher ist ihm die Studentenvertretung ein zentrales Anliegen. Auf den Initiativantrag, der eine Novellierung der ÖH bewirkt, hat der Cartellverband mit einer umfassenden Stellungnahme reagiert. "Wir haben das Angebot der Politik genutzt und unsere Verbesserungsvorschläge und Änderungswünsche kund getan.", so ÖCV-Chef Eitzinger.

Die drei wichtigsten Cartellverbands-Forderungen die erfüllt wurden:

  • Fortbestand der Vorsitzendenkonferenz Der ÖCV sieht die Konferenz der Universitätsvorsitzenden als sehr wichtiges beratendes Gremium. Darum hat man sich stark gemacht, dass die Vorsitzendenkonferenz in bisheriger Form weiter bestehen bleibt.
  • Mehr Finanzmittel für kleine Unis Der so genannte Sockelbetrag für die Universitäten wurde auf Vorschlag des Cartellverbandes von 25 auf 30% erhöht. Dies kommt gerade den kleinen Universitätsvertretungen zu Gute.
  • Servicestärkung Auf Anregung des ÖCV erhalten die Studienrichtungsvertretungen mindestens 30% des der einzelnen Hochschülerschaft zur Verfügung stehenden Budgets. Dadurch ist die serviceorientierte Arbeit (Beratung, Broschüren, Skripten,usw) gesichert.

"Schade" findet man es im Cartellverband, dass die Studentenvertreter weiterhin nicht an den Sitzungen des Universitätsrates teilnehmen dürfe. Dies ist eine weitere Forderung die auch auf die Vertreter des Mittelbaues und der Professorenschaft ausgedehnt wurde.

Die Stellungnahme des ÖCV wurde den Wissenschaftssprechern aller vier Parlamentsparteien übermittel. Die positiven Reaktionen der Abgeordneten beweisen, dass dem Cartellverband in Sachen Hochschulpolitik große Kompetenz zuerkannt wird. "Uns ging es immer ausschließlich um die Interessen der Studierenden und nicht um parteipolitisches Hick-Hack.So war es uns möglich, die Diskussion sachlich zu führen und uns konstruktiv einzubringen - mit Erfolg wie man jetzt sieht", zeigt sich Eitzinger mit den Verhandlungserfolgen des ÖCV zufrieden.

Der Cartellverband will eine starke und schlagkräftige Hochschülerschaft, unabhängig davon, welche Fraktion gerade am Ruder ist. Wichtig ist nur, dass die Studierenden in ihren Anliegen vertreten werden. Diese Bedingungen erfüllt das Gesetz in der heute im Nationalrat eingebrachten Version. Der ÖCV begrüßt die damit verbundene Stärkung der ÖH an den Universitäten.
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