Hlavac: Strassers Nachfolger ist nicht zu beneiden

Strasser hinterlässt in Integrations- und Sicherheitspolitik einen Scherbenhaufen

Wien (SK) "Der Nachfolger von Innenminister Strasser ist
nicht zu beneiden, denn Strasser hinterlässt nur Probleme", erklärte SPÖ-Integrationssprecherin Elisabeth Hlavac am Freitag zum Rücktritt Strassers. Als Beispiel nannte Hlavac den eklatanten Anstieg der Kriminalitätsrate in Wien in den letzten Jahren, für den Strasser mit seiner "völlig verfehlten Politik" die Verantwortung trage. Für die SPÖ-Integrationssprecherin kommt diese bedauerliche Entwicklung "keineswegs überraschend", da viel zu wenig Personal vorhanden sei und auch viel zu wenig neue Beamte ausgebildet werden. Die geplante Einrichtung von Schutzzonen etwa mache nur dann Sinn, wenn es mehr Personal gibt, sonst diene diese Maßnahme lediglich "als Placebo für die Bevölkerung". ****

Kritik übte die SPÖ-Integrationssprecherin an der Integrationspolitik Strassers. "Integrationspolitik ist in Wirklichkeit unter Strasser nicht gemacht worden, ImmigrantInnen seien nur fremdenpolizeilich behandelt worden", hielt Hlavac gegenüber dem SPÖ-Pressedienst fest. Völlig ignoriert habe Strasser zudem, dass Integrationspolitik eine Querschnittsmaterie sei. Hlavac verwies in dem Zusammenhang darauf, dass viel zu wenig in die Ausbildung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund investiert worden sei. "Alles in allem ist die Bilanz Strasser verheerend, da dieser sowohl in der Integrationspolitik als auch in der Sicherheitspolitik einen Scherbenhaufen hinterlässt", so das Resümee der SPÖ-Integrationssprecherin. (Schluss) ps

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