Niederwieser empört über Kooperationsverweigerung der Regierung in Sachen Bildungspolitik

Wien(SK) "Sie schmeißen uns ihren Entschließungsantrag auf
den Tisch, ohne vorher mit uns ein Wort darüber gewechselt zu haben und erwarten noch, dass wir ihm zustimmen", zeigte sich SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser empört über die Kooperations-und Dialogsverweigerung der Regierung in Sachen Bildungspolitik. Dagegen müsse es jetzt darum gehen, in einer gemeinsamen Anstrengung das österreichischen Schulsystem grundlegend zu verändern, betonte Niederwieser - und lud die Regierungsparteien zum wiederholten Male dazu ein, ohne Vorbehalte über das österreichische Schulsystem zu diskutieren. ****

"Wir sind überzeugt, dass alle Schulsysteme, welche die Kinder mit zehn Jahren in Schwächere und Stärkere aufteilen, die schwächeren Kinder, die vor allem aus niedrigeren sozialen Schichten kommen, zurück lassen", hob Niederwieser hervor - und machte darauf aufmerksam, dass der Prozentsatz dieser zurückgelassenen Kinder in Österreich von 15 auf 20 Prozent gestiegen sei. Die Vorschläge, um diesem Trend entgegenzuwirken, liegen auf den Tisch, es geht jetzt nur mehr darum, sie auch umzusetzen, betonte der SPÖ-Bildungssprecher mit dem Verweis auf die Vorschläge der Zukunftskommission und das SPÖ-Bildungsprogramm.(Schluss) lm

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