KPÖ weist Grasser Vorwürfe schärfstens zurück

Wien (OTS) - Die Vorwürfe von BM Grasser, die er im Zusammenhang mit der PISA - Studie erhebt, weist die Bildungssprecherin der KPÖ Wien, Dagmar Schulz, schärfstens zurück und forderte im Gegenzug Solidarität mit den LehrerInnen.

Grasser hatte "den Lehrern" (Lehrerinnen existieren für ihn offensichtlich nicht) mangelnde "Leistungsorientierung" vorgeworfen und angedroht, das Landeslehrerdienstgesetz zu verschärfen und die ganztägige Anwesenheit in der Schule gefordert.

Abgesehen von der Tatsache, dass Grasser bis jetzt noch nie als Bildungsexperte in Erscheinung getreten sei und es sich daher wohl nur um seine Privatmeinung handeln könne, zeige diese Äußerung deutlich die monokausale Denkweise, die auf eine Diffamierung einzelner Berufsgruppen zum Zweck der Entsolidarisiereung abziele. Diese - von patriarchalen Denkmustern getragene - Grundhaltung habe offensichtlich nur ein Ziel: alles zur Ware zu machen, um die neoliberale Wertordnung in möglichst vielen Gesellschaftszusammenhängen zu verankern.

Bildung aber sei keine Ware, argumentierte Schulz und meinte, es sei unverantwortlich, ein derartig sensibles Thema auf populistische Sager zu reduzieren.

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