PISA bestätigt, wovor Kinderfreunde seit Jahren warnen

Kinderfreunde wollen endlich Veränderungen im Schulwesen sehen

Wien (SK) Die Österreichischen Kinderfreunde haben sich in
den letzten Jahren stark mit notwendigen Schulreformen beschäftigt und mit dem Buch "Schule neu gedacht" alle wesentlichen Diskussionen, die heute geführt werden konzeptionell vorweggenommen. "Vergleicht man die schulspezifischen Neuerungen, die die Kinderfreunde seit Jahren fordern, mit den Ergebnissen der Zukunftskommission, wird man feststellen, dass die Forderungen der Kinderfreunde mit jenen der Zukunftskommission ident sind" so SPÖ-Abgeordnete Beate Schasching, Schulsprecherin der Österreichischen Kinderfreunde, am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

"Das schulpolitische Programm der Kinderfreunde ist in diesem Sinne eine, von der Kommission bestätigte inhaltliche Richtschnur für eine erfolgreiche Reform des Schulwesens.
Ich fordere Frau Gehrer auf, keine Verzögerung und Abschwächung der Reformbemühungen durch monatelange Debatten auf die lange Bank zu schieben. Was getan werden muss, liegt auf dem Tisch. Wir Kinderfreunde sehen sonst die Gefahr, dass wir in drei Jahren endgültig zum bildungspolitischen Schlusslicht Europas werden" warnte Schasching.

Die Kinderfreunde fordern die radikale Umsetzung der Kommissionsvorschläge ohne politische Scheuklappen "und bieten sehr gerne ihre Mitarbeit mit ihren ExpertInnen an, um im Interesse von SchülerInnen und Eltern zu verhindern, dass Österreich in einem Bildungsdebakel endet". "Als größte Familienorganisation streben wir selbstverständlich einen Reformdialog an. Wir repräsentieren einen großen Teil der österreichischen Familien und wissen, was SchülerInnen und Eltern brauchen, um Schule zu einem Ort werden zu lassen, an dem Kinder sich entfalten können, wo sie gefördert werden und was es braucht, damit Schule mehr ist als nur Pflicht", schloss Schasching. (Schluss) up/vs

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