Kärntner Landesregierung beschließt 8 Millionen Euro für die Breitbandinitiative

Internet Breitbandausbau in drei Schritten bis 2007 - 99 Prozent des Kärntner Siedlungsraumes sollen erschlossen werden

Klagenfurt (LPD) - In drei Jahren soll Kärnten zu 99 Prozent mit Breitbandanschlüssen an die Datenautobahn angeschlossen sein. Dieses Ziel verfolgt die Breitbandinitiative, die im Rahmen der heutigen Regierungssitzung beschlossen wurde, wie heute, Dienstag, Technologiereferent LH Jörg Haider und LHStv. Peter Ambrozy bekannt gaben. Für die Initiative bzw. das Projekt werden seitens des Landes Kärnten acht Millionen Euro investiert.

Kärnten, das sich verstärkt als Technologieland positioniere, wolle mit dieser Initiative erreichen, dass innerhalb von drei Jahren 99 Prozent der Haushalte und Betriebe in allen Kärntner Gemeinden mit der Breitbandtechnologe erfasst werden. Derzeit verfügen 30 Prozent der Kärntner Haushalte und 40 Prozent der Betriebe über einen Internetanschluss. Eine flächendeckende Erschließung stärke zudem den ländlichen Raum, komme den Betrieben bei ihrer Standortsuche entgegen und mache sie ungebundener, so Haider.

Jeder Kärntner User, egal ob in der Stadt oder auf dem Land soll zudem künftig dieselbe Qualität zum selben Preis nutzen können. Der Landeshauptmann gab auch bekannt, dass jener Anbieter, der nach der Ausschreibung den Auftrag bekomme, verpflichtet sei, die Nutzung der Infrastruktur auch anderen Anbietern zu ermöglichen. Die Übertragungsgeschwindigkeit soll von 1000 Kilobit pro Sekunde in der Startphase bis auf zehn Megabit in der Endphase erweitert werden.

Laut LHStv. Ambrozy kann das heute beschlossene Projekt bereits auf Initiativen des Gemeindereferates zurückgreifen, die bereits in zahlreichen Kärntner Gemeinden umgesetzt wurden.
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