Billigreisen in "Eco": ÖBB machen Fliegern Konkurrenz

Allerdings: Technisch nicht alles auf Schiene

Wien (OTS) - Billigbahn statt Billigflieger: Mit dem
Fahrplanwechsel am kommenden Sonntag werden die Weichen neu gestellt:
Die ÖBB wollen den Wettbewerb mit den Billigfliegern aufnehmen. Zum Beispiel Rom um 29 Euro, one way. Nach Venedig werden zusätzlich zwei neue schnelle Züge eingesetzt. Mit Reisen um 29 Euro - für alle Plätze der zweiten Klasse - in die europäischen Städte wollen die ÖBB die Billig-Airlines konkurrenzieren. Bei den Airlines gibt es ja nur wenige günstige Plätze. Allerdings sind dem Bahnkomfort nach Süden und Osten technische Grenzen gesetzt. Die unterschiedliche Stromspannung setzt Heizungen, Klimaanlagen und Speisewagen außer Gefecht. Ein Bericht von Peter Pirker in "Eco" am Donnerstag, dem 9. Dezember 2004, um 22.30 Uhr in ORF 2, moderiert von Angelika Ahrens.

Die weiteren Themen:

Geldanlage 2005: Sicherheit ist Trumpf

Die Unwägbarkeiten bei Konjunktur, Arbeitsmarkt, Ölpreis und Börsenkurs wirken sich auf das Sparverhalten aus. Die Österreicher gehen auf Nummer Sicher - und dies wird auch der Trend im nächsten Jahr sein. Wichtig ist daher, welche Zinserträge bei den sicheren Geldanlagen zu erwarten sind. "Eco" beleuchtet die Zinserwartungen bei den Sparbüchern und beim Bausparen, analysiert aber auch den Boom bei den Wertpapieren mit Kapitalgarantie. Dabei fällt auf, dass viele Geldinstitute versuchen, grundsolide Geldanlagen mit kreativen Zusätzen und Lockangeboten attraktiver erscheinen zu lassen. Hans Tesch und Sabine Zink informieren.

Starker Euro: Wer profitiert, wer verliert

Die aktuellen Währungsrelationen, also schwacher Dollar und starker Euro, haben zunehmende Auswirkungen auf die Exportchancen der Euro-Länder. Exporte, die in Dollar abgerechnet werden, sind um ein Drittel teurer, was den Konkurrenzkampf verschärft. Die Sachertorten, ein beliebter österreichischer Exportartikel in der Weihnachtszeit, leiden unter dem Dollarverfall. Der Zuckerlhersteller PEZ schließt ein Werk in Slowenien, da sich der Export in die USA nicht mehr rentiert. Trotz der Bindung an den US-Dollar ist der Verkauf österreichischer Golddukaten Richtung USA und Japan rückläufig. Profiteure sind die Käufer von Grundstoffen. Die Rohölteuerung wird durch den schwachen Dollar abgefedert, auch Aluminium wird billiger. Freuen können sich auch heimische Touristen auf USA-Reisen - aber auch nur wenn sie in Eigenregie reisen und nicht über ein Reisebüro buchen. Elisabeth Ludl und Bettina Fink berichten.

Weihnachtsurlaub: Zwischen Kloster und Schönheitsklinik

Mit dem Lift auf die Piste oder zum Liften ins Hotel: In Obergurgl wird wahlweise Wintersport oder Schönheitschirurgie geboten. Kleine Eingriffe werden im Ort erledigt, für größere "Überholungsarbeiten" steht ein Shuttlebus zu einer Klinik in Innsbruck vor der Tür. Auch für die geistige Rekonvaleszenz nach dem Alltagsstress dreht sich die Angebotsspirale immer höher. Ultimativer Winterluxus dieser Saison:
"Entschleunigen" in großzügigem architektonischen Ambiente, vorzüglich fernöstlicher Art. Für traditionell abendländische Spiritualität steht Kloster-Wellness im Angebot - mit Kneippen, meditativem Lichterwandern bei Nacht und Keksebacken mit den Nonnen in der Klosterküche. Ingrid Greisenegger war dabei.

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