ORF-Stiftungsrat genehmigt Finanzplan 2005

Fortsetzung des Sparkurses zu Gunsten der Programme - Weiterführung des Programmerfolgs in allen drei Medien

Wien (OTS) - Der ORF-Stiftungsrat - unter dem Vorsitz von Generaldirektor Dr. Klaus Pekarek - hat in seiner Plenarsitzung am Dienstag, dem 7. Dezember 2004, den von Generaldirektorin Dr. Monika Lindner und dem Kaufmännischen Direktor Dr. Alexander Wrabetz vorgelegten Finanzplan 2005 einstimmig genehmigt.

Der Finanzplan 2005 sieht Erträge in der Höhe von 769,4 Mio. Euro und Aufwendungen in der Höhe von 769,3 Mio. Euro und somit ein ausgeglichenes Ergebnis vor.

Die größten Herausforderungen für den ORF im Jahr 2005 sind die gedämpfte Wirtschaftslage und die sich weiter verschärfende Konkurrenzsituation. Mit dem Finanzplan 2005 wird der strikte Sparkurs des Unternehmens weitergeführt, als wirtschaftlich gesundes Unternehmen kann der ORF seinem Publikum auch im kommenden Jahr attraktive Programme in seinen Medien anbieten. Schwerpunkte sind die Jubiläen "60 Jahre Zweite Republik" - u. a. mit der vierteiligen Dokumentation "Die Wiedergeburt Österreichs" von Dr. Hugo Portisch -, "50 Jahre Staatsvertrag", "50 Jahre Wiedereröffnung der Staatsoper" und "50 Jahre Fernsehen in Österreich". Großen Stellenwert hat der Sport mit der Alpinen Ski-WM in Bormio, der Nordischen Ski-WM in Oberstdorf, der Biathlon-WM in Hochfilzen, der Eishockey-WM in Wien und Innsbruck, mit der UEFA-Champions-League sowie den Qualifikationsspielen der Fußball-Nationalmannschaft für die WM 2006. Weitere Ziele des Finanzplans sind die Stärkung der ORF-Radios und der Landesstudios, Relaunches und neue Projekte bei ORF.at und ORF TELETEXT.

Der Finanzplan sieht bei den Erträgen aus Programmentgelten eine Steigerung von 423,0 Mio. Euro auf 427,5 Mio. Euro vor. Verantwortlich dafür sind vor allem die Bemühungen der GIS um Information und Kundennähe. An Erträgen aus Werbung sind im Finanzplan 2005 wegen der mit Jahresbeginn 2005 in Kraft tretenden Preissenkung 292,1 Mio. Euro gegenüber 304,2 Mio. Euro im Finanzplan 2004 vorgesehen.

Der Stellenplan bleibt mit 3.773 angestellten Dienstnehmern gegenüber dem Finanzplan 2004 unverändert, der personalbezogene Gesamtaufwand wird im Vergleich zum Finanzplan 2004 leicht gesenkt.

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