Brosz: Massive PISA-Unterschiede zwischen Hauptschule und Gymnasium

Gemeinsame Schule mit individueller Förderung kann ausgleichen

Wien (OTS) - In der PISA-Studie haben vor allem jene SchülerInnen schlecht abgeschnitten, die eine Hauptschul-Ausbildung genossen haben. "Mit diesem Ergebnis ist klar gestellt, dass die ÖVP-Darstellung von gut funktionierenden ländlichen und schlechten städtischen Hauptschulen nicht aufrecht zu halten ist", so Dieter Brosz, Bildungssprecher der Grünen. Die AHS-SchülerInnen hätten nämlich ihr Niveau im Vergleich zu vor drei Jahren gehalten, sich im Bereich Lesen sogar verbessert. Der Abstand zwischen früheren Haupt-und AHS-SchülerInnen betrage z.B. im Lesen bereits 102 Punkte.

Die frühe Aufteilung in Hauptschule oder Gymnasium führt in Österreich zu immer größeren Leistungsunterschieden. "Notwendig ist daher die Einrichtung einer Gemeinsamen Schule für alle sechs- bis fünfzehnjährigen", so Brosz. In deren Rahmen müssten dann entsprechende individuelle Förderungen wie im PISA-Siegerland Finnland durchgeführt werden.

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