KV-Abschluss für Angestellte im Allgemeinen Gewerbe

Mindestgehälter steigen um rund 2,0 Prozent

Wien (GPA/WKO/ÖGB) - Vor kurzem wurde für die rund 90.000 Angestellten im Gewerbe ("Nichtmetallgewerbe") ein Kollektivvertragsabschluss erzielt. Die kollektivvertraglichen Mindestgehälter steigen für die niedrigen und mittleren Verwendungsgruppen um 2,0 Prozent, für die höchsten Verwendungsgruppen um 1,9 Prozent.++++

Ergänzend zum Mindestgrundgehaltsabschluss wurden die seit 1.Jänner 2004 geltenden Übergangsbestimmungen betreffend Verflachung der Gehaltstabellen neu vereinbart.

Weiters wurde der relativ neue Bereich der Call Shops (weltweite Telefon- und Internetdienstleistungen) in den kollektivvertraglichen Geltungsbereich einbezogen. Dies führt zur arbeits- und sozialrechtlichen Sicherheit der in diesem Bereich beschäftigten Angestellten.

Für Angestellte bei Call-Center-Betreibern werden moderne Rahmenregelungen weiterverhandelt.

Für den Bereich der Angestellten bei Arbeitskräfteüberlassern tritt die bereits im Vorjahr vereinbarte zweite Etappe der Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit auf 38,5 Stunden in Kraft.

Der Kollektivvertrag gilt ab 01. Jänner 2005.

ÖGB, 7. Dezember
2004
Nr. 814

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