LR Stemer fordert saubere Analyse der PISA-Ergebnisse

"Die Kirche im Dorf lassen"

Bregenz (VLK) - So unerfreulich die österreichischen PISA-Ergebnisse sind, man sollte "die Kirche im Dorf lassen",
sagt Schullandesrat Siegi Stemer, der das was bisher
berichtet wurde sehr ernst nimmt, an manchen Rückschlüssen
aber erhebliche Zweifel hat. ****

Diese Zweifel werden durch Berichte von PISA-
Testadministratoren verstärkt, welche über unterschiedliche Beobachtungen informieren, die die PISA-Ergebnisse in einem
nicht ganz repräsentativen Licht erscheinen lassen. Ganz
offen spricht Landesrat Stemer auch von erheblichen
Bedenken, ob die Vorarlberger Ergebnisse in das bisher
berichtete Gesamtbild hinein passen. Beweisen könne er dies
aber nicht, weshalb er dringend eine rasche und gründliche
Analyse fordert.

Vor allem Ergebnisse nach Bundesländern, nach
verschiedenen Schularten, nach Schülerinnen und Schülern
hält Stemer für unabdingbar und hofft sehr darauf, dass die notwendigen Arbeiten so rasch wie möglich vom
Bildungsministerium in Auftrag gegeben werden.

Zumindest die wichtigsten Untersuchungen sollten für den österreichischen Bildungsdialog, welcher für Ende Jänner
2005 vorgesehen ist, zur Verfügung stehen. So wie bei der
Arbeit der Zukunftskommission, welche vor zwei Jahren
einige Vorarlberger Vorschläge in ihr Reformpapier
aufgenommen hat, möchte der Vorarlberger Schullandesrat
rechtzeitig Anregungen für den gesamtösterreichischen Bildungsdialog erarbeiten. Voraussetzung dafür ist die
"gründliche Analyse der PISA-Ergebnisse", so Stemer.
(so/tm,nvl)

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