Walch: Bereits genug Arbeitszeitflexibilisierung in österreichischen Kollektivverträgen

"Wenn die EU in die Donau springt, muß Österreich nicht nachspringen"

Wien, 2004-12-06 (fpd) - "Wir müssen das Rad nicht immer neu erfinden. In Österreich ist bereits in vielen Kollektivverträgen genug Arbeitszeitflexibilisierung mit Durchrechnungszeitraum vorhanden. Eine generelle Arbeitszeitverlängerung würde in Wirklichkeit Personalabbau bedeuten," so der freiheitliche Arbeitnehmersprecher Abg. Max Walch. ****

"Wir brauchen keine neuen Flexibilisierungsmodelle, die in Wirklichkeit nur Verschlechterungen für die Arbeitnehmer bedeuten. Nur weil die EU neue Vorschläge erbringt und WKÖ-Präsident Leitl diese auch gut findet, müssen wir doch nicht gleich auf diesen Zug aufspringen. Die österreichischen Arbeitnehmer sind flexibel genug und arbeiten mit über 100 %, sonst könnte die österreichische Wirtschaft nicht so hohe Gewinne erzielen, wie ständig verlautbart wird", sagte Walch abschließend. (Schluß)

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