SPÖ-Schuster: Wiener U-Bahn sicheres Verkehrsmittel!

Kein Anwachsen krimineller Handlungen feststellbar - Gut funktionierende Zusammenarbeit Polizei - Wiener Linien

Wien (SPW-K) - "Die Wiener U-Bahn ist und bleibt im
internationalen Vergleich ein sicheres Verkehrsmittel. Dies belegen auch die Ergebnisse der ständigen peniblen Untersuchungen über die Fahrgastzufriedenheit im Vergleich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in neun anderen europäischen Metropolen. Jedenfalls ist in letzter Zeit kein Anwachsen der Zahl der kriminellen Handlungen im Bereich der Wiener Linien feststellbar. Beim Punkt Sicherheitsgefühl der Fahrgäste haben die Wiener Linien drei Mal hintereinander die Spitzenposition erringen können. Es besteht daher kein sachlich verständlicher Anlass, die in ein einem gewissen Maß vorhandenen, sicherlich niemals ganz auszuschließenden strafrechtlichen Handlungen im Bereich des öffentlichen Verkehrs in Wien allein aus parteitaktischen Gründen aufzubauschen, Angst zu schüren und Forderungen zu stellen, die in weiten Bereichen von den Wiener Linien ohnehin bereits erfüllt werden", stellte Montag der Sicherheitssprecher der Wiener SPÖ, Gemeinderat Godwin Schuster in einer Replik im Pressedienst der SPÖ Wien zu der von der Wiener ÖVP gewünschten Sicherheitsoffensive bei den Wiener Linien fest.

Schuster erinnerte daran, dass die Züge der neuen U-Bahn-Generation durchgängige Wagen aufwiesen, der Einsatz von Überwachungskameras in den Zügen selbst bereits getestet werde wie ebenso der Einsatz des U-Bahn-Aufsichtspersonals der Wiener Linien bereits seit einiger Zeit verstärkt worden sei. "Die schon seit längerem im Sinne der Sicherheit intensivierten gemeinsamen Einsätze von Polizei und MitarbeiterInnen der Wiener Linien bewähren sich bestens. Zudem sorgen täglich 60 Fahrscheinkontrollorgane sowie rund 150 MitarbeiterInnen in den 42 Überwachungsstation der U-Bahn und der mobilen Einsatztruppe für ein zusätzliches Mehr an Sicherheit. Außerdem sind ca. 1.000 (!) ebenfalls der Sicherheit der Fahrgäste dienende Videokameras in den U-Bahn-Stationen installiert", hob Schuster zudem hervor.

Skeptisch gab sich Schuster zudem gegenüber der Forderung der Wiener ÖVP, die Hunderten Notrufsäulen in den U-Bahnstationen direkt mit der Wiener Polizei zu verbinden. "Ein überaus großer Teil der Betätigungen der Notrufsäulen hat keinen kriminellen Hintergrund, sondern andere Ereignisse, wie Sturz auf Gleise, Zugausfälle, Betriebsstörungen, Fahrgasterkrankungen, Aufzugsausfälle usw. als Ursache. Im Fall von kriminellen Handlungen setzen sich die den Notruf entgegennehmenden MitarbeiterInnen selbstverständlich sofort mit der Polizei in Verbindung. Es wäre für die Polizei auch hinsichtlich der durch die falsche Sicherheitspolitik der Bundesregierung verursachte spürbare Verringerung der Zahl der PolizeimitarbeiterInnen jedenfalls nicht zumutbar, sich z. B. mit über das Notruftelefon einlangenden Klagen und Beschwerden und allein die Wiener Linien betreffenden Angelegenheiten auseinander zu setzen.

Hinsichtlich der konkreten Beschwerden über die Verunreinigung im Bereich der Wiener Linien informierte der Gemeinderat, dass diese keine Steigerung aufweisen, sondern in den vergangenen drei Jahren sogar zurückgegangen sind; von 130 im Jahr 2001 auf 124 im vergangenen Jahr. "Umfassende Sicherheitsmaßnahmen bei den Wiener Linien, speziell im Bereich der U-Bahn, sind also nachweislich bereits längst Realität", schloss Schuster. (Schluss)

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