SPÖ-BezirksvorsteherInnen und -stellvertreterInnen aller 23 Wr.Bezirke sind einhellig gegen Postamtsschließungen

Wien (SPW-K) - Die SPÖ-BezirksvorsteherInnen und -stellvertreterInnen aller 23 Wiener Bezirke sprechen sich gegen Postamtsschließungen in Wien aus. "Die Schließung von elf Wiener Postämtern ist möglicherweise nur der Anfang. Wer weiß, was direkt oder indirekt der Sparwut der schwarz-blauen Bundesregierung noch zum Opfer fällt", sagt der Vorsitzende der SPÖ-BezirksvorsteherInnen und -stellvertreterInnen Fraktion Karl Lacina.

Die Sparpläne der Post AG seien inakzeptabel, da vor allem alte und in ihrer Mobilität eingeschränkte Wienerinnen und Wiener betroffen seien, so die BezirksvorsteherInnen und -stellvertreterInnen. Leistungen für die Allgemeinheit ausschließlich an den Maßstäben der Wirtschaftlichkeit zu messen, sei "Politik gegen die Interessen der Bevölkerung", erklärt Lacina. "Der Bund hat die Grundversorgung sicher zu stellen. Als nächstes wird möglicherweise von der Bundesregierung die Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen das alles bestimmende Element. Was dann geschieht, will ich mir gar nicht ausdenken", erteilt der Vorsitzende der SPÖ-BV Fraktion Karl Lacina dem Spargedanken eine Abfuhr. Von der Post fordert er im Namen seiner KollegInnen, keine Postämter in Wien zu schließen. (Schluss)

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