Niederwieser zu PISA: Wir werden nicht locker lassen!

Wien (SK) Nach der heutigen offiziellen Präsentation der PISA 2003 Ergebnisse steht für SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwier fest: "Da wird es noch viel Energie und Druck brauchen aber wir werden nicht locker lassen, bis die Reform steht!" Für Niederwieser gibt es schon erste Anzeichen, "dass am Sandbett, in dem alles sich verlaufen soll, schon gebaut wird". "Ich bin gegen die Inszenierungen im Dach der Hofburg, die nur viel kosten und nichts bringen. Einen Krisengipfel braucht es so rasch als möglich und dann wollen wir den Bericht unverzüglich im Parlament behandeln", verlangt der SPÖ-Bildungssprecher. Die SPÖ schlägt vor, in einem zeitlich terminisierten Unterausschuss die neuen Ergebnisse, die bisherigen Vorschläge und neue Überlegungen zu behandeln, um noch vor dem Sommer den Reformfahrplan fertig zu haben. ****

Niederwieser verwahrt sich gegen die Unterstellungen von Reformblockaden durch die SPÖ: "Es gibt dazu nur ein Beispiel, die von Gehrer geplante Wiedereinführung des Rohrstaberls. Da waren wir dagegen. Aber sonst kann Gehrer kein einziges Beispiel nennen, bei dem wir Gesetze blockiert hätten, die sie ins Parlament eingebracht hat, das ist alles nur eine lahme Ausrede!"

Auch für Niederwieser besteht die Reform in einem Bündel von Maßnahmen. Aber wenn die Hauptursache für die meisten unserer Probleme, die frühe Auslese und Trennung der 10-jährigen Kinder, ausgeklammert bleibt, dann bleibt alles nur Stückwerk: "Gehrer muss endlich erkennen, dass Notendruck und Angst vor dem Sitzenbleiben nicht nötig sind, um das Lernen zu fördern. Dann wird sie auch imstande sein, eine neue Schule zu denken", schloss Niederwieser. (Schluss) ns/mm

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