Strache, Kabas: Heidemarie Unterreiner soll Johann Römer als 3. Landtagspräsidentin nachfolgen!

Einstimmiger Wahlvorschlag für Heidemarie Unterreiner - Dr. Herbert Madejski soll Gemeinderatsvorsitzender werden!

Wien, 06-12-2004 (fpd) - Der Klub der Wiener Freiheitlichen Landtagsabgeordneten und Gemeinderäte wird Mag. Heidemarie Unterreiner als 3. Landtagspräsidenten nominieren. Unterreiner soll damit Johann Römer nachfolgen, der aus gesundheitlichen Gründen sein Mandat am 30.November zurückgelegt hat. Unterreiners bisherige Tätigkeit als Gemeinderatsvorsitzende soll Dr. Herbert Madejski übernehmen. Dies gaben heute FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache und FP-Klubobmann Mag. Hilmar Kabas im Zuge einer Pressekonferenz bekannt.

Strache beleuchtete Unterreiners politischen Werdegang und bezeichnete sie als intellektuellen Kontrapunkt zu SP Landtagspräsidenten Hatzl. Mag. Heidemarie Unterreiner ist seit 1977 politisch tätig und hat sich als Kämpferin gegen das von der SPÖ geplante "Museumsquartier" einen Namen gemacht. Mit ihrem Engagement gegen das "Ortner-Projekt", das mit überdimensionalen Türmen und Würfeln rund 3 Milliarden Schilling gekostet hätte, hat sich Unterreiner nicht nur den Zorn der österreichischen "Kulturschickeria" zugezogen - in der Folge hatte sie auch massive Sträuße mit der damaligen Kulturstadträtin Ursula Pasterk auszufechten.

Unterreiners Engagement lag in den vergangenen Jahren vor allem auch im Bereich der Musikerziehung in Wien. Wien sei, so Unterreiner, bei allen Analysen und Dokumentationen im Vergleich mit anderen Bundesländern und auch im internationalen Vergleich Schlußlicht. Während z.B. in Oberösterreich, in 67 Musikschulen 55.000 Kinder ausgebildet und dafür 55,5 Millionen € ausgegeben werden, hat die Stadt Wien, für die Ausbildung ihrer Jugend nur 17 Musikschulen, in denen 5300 Kinder unterrichtet werden können, nur 14,3 Millionen € übrig.

Dr. Herbert Madejski soll Gemeinderatsvorsitzender werden!

Madejski engagierte sich seit Beginn der Planungen beim Lainzer Tunnel im Jahr 1992 für die Sicherheitsanliegen der betroffenen Wiener Bezirksgrätzel und erwirkte durch sein massives Drängen eine Nachdenkpause. Dadurch wurde es möglich den geplanten "Lainzer Tunnel" zu einem sicheren Bauwerk und die Bauarbeiten für die Anrainer erträglich zu gestalten.

Madejski war lange Jahre als Wohnbausprecher der FPÖ tätig und orientierte sich dabei an der Devise "Wohnen muß sozial und menschengerecht" sein. Leider hat dieser Grundsatz bei vielen Bauprojekten der Wiener SPÖ (z.B. Nordrandsiedlung, Rennbahnweg) keinen Niederschlag gefunden.

Das Mandat von Landtagspräsident Römer wird von Gerold Sassmann, der von 1996 bis 2001 bereits Landtagsabgeordneter und Gemeinderat war, besetzt, so Kabas und Strache abschließend. (Schluß) jen

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