Steinhauser zu EKH: "Handlungsbedarf auch bei der Stadt Wien"

Steinhauser: Linkes Wohn- und Kulturprojekt EKH muss erhalten bleiben.

Wien (Grüne). "Ein Ende des Ernst-Kirchweger-Hauses (EKH) wäre ein großer Verlust für die linke und alternative Kultur- und Politikszene in Wien. Es muss daher ein Anliegen der Stadt sein, die Weiterführung zu gewährleisten", sieht Albert Steinhauser, Landessprecher der Wiener Grünen Handlungsbedarf bei der Stadt Wien. "So könnte die Gemeinde Wien beispielsweise geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung stellen und in eine Stiftung EKH einbringen", so Steinhauser.

Das Ernst-Kirchweger-Haus ist seit über zehn Jahren als autonomes und alternatives Zentrum erfolgreich. Den BewohnerInnen des vormals besetzten Hauses droht seit dem Eigentümerwechsel von der KPÖ zu einem Privatmann die Kündigung ihrer Mietverträge. Das EKH ist eine impulsgebende Kraft für viele alternative Kulturprojekte -internationale Kulturschaffende und lokale Eigenproduktionen konnten nebeneinander existieren. Darüber hinaus ist das Ernst-Kirchweger-Haus auch Vorreiter für eine alternative Wohnkultur. Bislang existiert kein anderes Projekt, in dem MigrantInnen und ÖsterreicherInnen gleichberechtigt miteinander wohnen. Zudem gibt es dort auch eine ehrenamtliche Flüchtlingsbetreuung.

So weit es erwünscht ist, sollen die BewohnerInnen des EKH in ihrem Bemühen um den Erhalt ihres Kultur- und Wohnzentrums unterstützt werden. Auch hinsichtlich den aufwendigen Verfahrenskosten der zu erwartenden Mietrechtsstreitigkeiten.

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Mag. Heike Warmuth, Tel.: 4000 - 81814, http://wien.gruene.at

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