Orthopädieschuhmacher starten Qualitätsoffensive

Freiwilliges Zertifizierungssystem für mehr Kundennähe und im Sinne des modernen Gesundheitsmanagements

Wien (PWK903) - Mit einer noch nie dagewesenen Qualitätsoffensive starten die heimischen Orthopädieschuhmacher ins Jahr 2005: Künftig werden Kunden österreichweit die Spitzenbetriebe dieser Branche anhand eines neuen Zertifikats erkennen können. Die neue Initiative beruht auf freiwilliger Basis. Eine überwältigende Anzahl österreichischer Betriebe nimmt daran teil. Jeder Betrieb, der die vier genannten Säulen erfüllt, wird Mitte des kommenden Jahres mit einem neuen Zertifikat ausgezeichnet werden. Zudem bedeuten dieses Zertifikate eine Weiterentwicklung im Sinne des modernen Gesundheitsmanagements. Die Orthopädieschuhmacher sind ein wichtiges Glied im österreichischen Gesundheitssystem und verhelfen vielen Menschen zu neuem Wohlbefinden bzw. zur Linderung ihrer Probleme.

Das Zertifizierungssystem beruht auf vier Säulen:
Säule 1: Jeder Musterbetrieb erfüllt bestimmte Mindeststandards in seiner Ausstattung und im Außenauftritt.
Säule 2: Jeder Betrieb führt eine professionelle Kundenbefragung durch. Zwischen Dezember 2004 und März 2005 werden rund 15.000 österreichische Kunden von ihren Orthopädieschuhmachern direkt befragt.
Säule 3: Jeder Betrieb unterschreibt einen Ehrenkodex, mit dem er garantiert, die jeweils medizinisch optimale und ökonomisch sinnvollste Form zum Wohle des Kunden zu suchen.
Säule 4: Jeder Unternehmer nimmt jährlich an mindestens einer zukunftsweisenden Weiterbildung dar.

Hintergrund dieser Qualitätsoffensive ist ein von der Bundesinnung initiiertes und von der TRIGON Entwicklungsberatung begleitetes Projekt, das nun als europaweit einmaliges Projekt startet. Damit zeigen die österreichischen Orthopädieschuhmacher, dass sie nicht nur eine handwerklich ausgezeichnete Qualität bringen, sondern darüber hinaus bemüht sind, Infrastruktur und Kundenbeziehungen optimal zu gestalten. Qualität bedeutet, die medizinisch optimale Lösung anzufertigen und den staatlichen Kostenträgern die wirtschaftlich vertretbarste Lösung anzubieten. In diesem Spannungsfeld bestmöglich zu agieren, ist die große Herausforderung der Zukunft, auf die die Orthopädieschuhmacher nun eine Antwort gefunden haben. (us)

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich
Bundesinnung der Augenoptiker, Orthopädietechniker, Bandagisten und Hörgeräteakustiker
Mag. Wolfgang Muth
Tel.: (++43) 0590 900-3282
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