Auf den Weihnachtshund gekommen: Nadeshda Brennicke, Florian Fitz und Xmas-Phobie

ORF-Premiere für Verfilmung des Glattauer-Romans am 8. Dezember

Wien (OTS) - Weihnachtsfrust statt Weihnachtslust? Dann muss unbedingt ein "Weihnachtshund" her! Die smarte Finanzberaterin Katrin sucht verzweifelt nach einer Möglichkeit, dem großen Fest im Schoße ihrer Familie zu entfliehen, und findet im Allrounder Max, mit dem sie eine ausgesprochen ausgeprägte Abneigung gegen das Fest der Liebe verbindet, und seinem Hund Kurt das passende Gespann, um einen ausgeklügelten Masterplan in die Tat umzusetzen. Doch leider läuft nicht alles so, wie sie sich das gedacht hat. Nach Motiven des Romans "Der Weihnachtshund" entstand im Frühjahr 2004 die gleichnamige Verfilmung der skurrilen Liebesgeschichte des Journalisten und Autors Daniel Glattauer (seit 15. November ist eine Sonderaugabe im Handel erhältlich), die zu Mariä Empfängnis, am Mittwoch, dem 8. Dezember 2004, um 20.15 Uhr in ORF 2 ihre TV-Premiere feiert. Nadeshda Brennicke (derzeit in Pepe Danquarts Gaunerkomödie "C(r)ook" in den heimischen Kinos) und Adolf-Grimme-Preisträger Florian Fitz (am 7. Dezember auch in der "Bulle von Tölz"-Folge "www.mord.at" im ORF) spielen das ungleiche Paar Max und Katrin, das nicht nur auf den Weihnachtshund kommt. In weiteren Hauptrollen spielen Gunther Gillian (drehte für den ORF zuletzt das Katastrophendrama "Todestunnel" und das Mantel-und-Degen-Epos "D'Artagnan und die drei Musketiere") Katrins adeligen Verlobten, Adele Neuhauser (für den ORF zuletzt für die neue Krimiserie "Vier Frauen und ein Todesfall im Einsatz) und Fritz von Friedl ("Schlosshotel Orth") Katrins weihnachtsbegeisterte Eltern, Katharina Stemberger Maxens Ex und Nicole Beutler Katrins beste Freundin sowie - last but not least - der charmante fünfjährige Bassettrüde Arnold den talentiert faulen Weihnachtshund Kurt.

Leberwurst-Alarm!

Nicht nur im Film, sondern auch während der Dreharbeiten am Set drehte sich alles um den "Weihnachtshund" Kurt alias Arnold, der seinen allerersten Einsatz vor der Kamera hatte. Seine menschlichen Mitstreiter hatten den liebenswürdigen Rüden sofort ins Herz geschlossen, vor allem die beiden Hauptdarsteller Nadeshda Brennicke und Florian Fitz, die beide auch privat Hundebesitzer sind. Im Umgang mit Arnold gab es auch ein sicheres Zaubermittel: "Leberwurst! Überall, wo er mich abschlecken sollte, bekam ich Leberwurst draufgeschmiert. Da waren dann alle Hunde Wiens total verrückt nach mir", erzählt Filmfrauchen Nadeshda Brennicke. Von Arnolds ruhigem Gemüt waren alle am Set angetan. "Ihn kann nichts aus der Fassung bringen." Außer eben Leberwurst.
Auch wenn Arnolds Rolle eher beschaulich anmutet - Kurt ist schließlich ein ruhebedürftiger, um nicht zu sagen fauler Hund -, gehörte ein großes Stück Arbeit dazu, ihn richtig in Szene zu setzen. Vor allem auch, weil der Bassett ein Branchenneuling war und eigens für die Filmarbeiten erworben wurde. "Arnold hatte wenig Vorbereitung, nur zwei Wochen. Aber er ist ein sehr kooperativer und relaxter Hund, sodass sich mit ihm gut arbeiten lässt", erzählt Herrchen Karl Lang, der als ehemaliger Elefantentrainer des Tiergartens Schönbrunn vor mehr als zehn Jahren Pionierarbeit leistete und den Beruf des Filmtiertrainers in Österreich etablierte. "Ein erwachsener Hund hat oft mehr Schwierigkeiten, sich einzugewöhnen. Doch wichtig ist dabei immer, dass das Tier nie die Lust an der Arbeit verliert", betont Karl Lang sein Arbeitsmotto. "Deswegen arbeitet man immer mit Belohnungen." Zum Beispiel mit Leberwurst.

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Die attraktive Finanzberaterin Katrin Schulmeister (Nadeshda Brennicke) freut sich schon darauf, dem Weihnachtstrubel zu entfliehen und gemeinsam mit ihrem frisch Verlobten Aurelius von Waldborn (Gunther Gillian) einen wunderschönen Urlaub in St. Moritz zu verbringen. Deshalb ist es ihr so gar nicht recht, als Aurelius ihre Eltern (Adele Neuhauser, Fritz von Friedl) kennen lernt und begeistert deren Einladung zum Weihnachtsfest annimmt. Denn Katrin kann Weihnachten nicht leiden, für sie ist das die schlimmste Zeit des Jahres.
Doch da kommt ihr die perfekte Idee: Ihr Vater hasst Hunde, weil er furchtbar allergisch darauf ist. Schnurstracks geht Katrin ins Tierpensionat, um sich über die Weihnachtsfeiertage einen Hund auszuborgen und sich so das öde Fest mit Mama und Papa zu ersparen. Dort begegnet sie Max (Florian Fitz), der seinen faulen Vierbeiner Kurt abgeben will, um über Weihnachten in die Südsee zu flüchten. Der treuherzig blickende Kurt gefällt Katrin und schon bald findet sie auch Gefallen an seinem Herrchen. Zwischen dem professionellen Koch, der außerdem Zeitungskolumnen im Namen seines Bassetts schreibt, und der jungen Frau entwickelt sich sehr bald Zuneigung-und eigentlich könnte eine romantische Liebesgeschichte unverzüglich ihren Lauf nehmen, wäre da nicht Maxens seltsame Kuss-Phobie. Immer wenn er nur den Versuch eines Kusses wagt, fällt er in Ohnmacht. Werden Max und Katrin auch diese Hürde nehmen? Und gelingt es ihnen, dem gefürchteten Weihnachtsfest erfolgreich zu entfliehen?

In weiteren Rollen sind u. a. Michou Friesz, Hertha Schell, Klaus Ofczarek, Trude Ackermann und Chris Lohner zu sehen. Die turbulente und liebenswürdige Weihnachtskomödie inszenierte der in den USA lebende Filmemacher Michael Keusch, der neben US-Serien wie "Poltergeist", "Extreme" und "Sliders" auch deutsche Filme wie "Victor - Der Schutzengel" und "Zwei Affären und eine Hochzeit" erfolgreich in Szene setzte. Das Drehbuch zum Film lieferte Eduard Habsburg.

"Der Weihnachtshund" (Arbeitstitel "Max und Katrin") ist eine Koproduktion von Cult-Film, ORF und ZDF, die mit Unterstützung des Fernsehfilmförderungsfonds RTR und des Filmfonds Wien hergestellt wurde.

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