Generali verstärkt IT-Support in Zentralosteuropa

Umsetzung eines "Shared-Services"-Konzepts. Aufbau einer Support-Unit für Zentralosteuropa in Bratislava. IT-Standort Wien bleibt unverändert erhalten.

Wien (OTS) - Ihrem rasanten Wachstum in Zentralosteuropa trägt die Generali Vienna Group mit der Umsetzung eines grenzüberscheitenden "Shared-Services"-Konzepts in den Informatik-Bereichen Rechnung. Dieses Konzept umfasst den Aufbau einer zusätzlichen Informatik-Einheit in Bratislava.
Allein in den ersten drei Quartalen 2004 ist das Geschäft der von Wien aus gesteuerten Finanzdienstleistungsgruppe in ihren sieben Tätigkeitsländern in Zentralosteuropa um 17% gestiegen; der Anteil dieser Länder am gesamten Prämienvolumen der Gruppe beträgt bereits 27%. "Dementsprechend wächst auch die Nachfrage unserer Ländergesellschaften nach Informatik-Dienstleistungen stark an", erläutert Jörg Oliveri-Schulz, für Informatik, Organisation und Services verantwortlicher Vorstand der Generali Holding Vienna AG. "Wir müssen daher unsere Informatik-Kapazitäten optimal einsetzen und strukturieren. Dazu zählt ein verstärkter internationaler Austausch von Dienstleistungen der Informatik-Bereiche unserer Gruppe im Rahmen eines Shared-Services-Konzepts", betont Oliveri-Schulz.
Eine wichtige Funktion wird dabei der "Generali IT s.r.o." in Bratislava zukommen. Dieses Unternehmen wird zu einer Support Unit für Zentralosteuropa ausgebaut, um den zusätzlichen Bedarf an IT-Dienstleistungen in dieser Region abzudecken. Zu den Aufgaben der Support Unit zählt beispielsweise die Adaptierung und Implemtierung von EDV-Programmen und die Unterstützung der Landesgesellschaften bei Informatik-Projekten. Ein Outsourcing bestehender Kapazitäten der Wiener Informatik-Bereiche an eine Fremdfirma oder an die slowakische Gesellschaft ist nicht vorgesehen.

Standortprüfung in vier Ländern
Für die Etablierung der Support Unit hat die Generali sechs Standorte in vier Ländern geprüft: Budapest, Debrecen, Brno, Ljubljana, Kosice und Bratislava. Für die Entscheidung zugunsten der slowakischen Hauptstadt waren mehrere Faktoren ausschlaggebend. Oliveri-Schulz:
"Dort ist hoch qualifiziertes IT-Personal mit allgemein guten Fremdsprachenkenntnissen zu attraktiven Lohnkosten verfügbar. Außerdem können wir dort auf die Infrastruktur unserer Landesgesellschaft zurückgreifen."
Ende 2005 sollen bis zu 19 Mitarbeiter in der Generali IT s.r.o. tätig sein. Die Ausbildung wird durch die Mitarbeiter der Wiener Informatikbereiche erfolgen, um einen einheitlichen Standard zu gewährleisten. An die Mitarbeiter der neuen Unit werden sehr hohe Anforderungen gestellt. Neben der vorauszusetzenden fachlichen Qualifikation sind zusätzlich zur Muttersprache auch Deutsch- und Englischkenntnisse gefragt.
Vorstand Oliveri-Schulz ist davon überzeugt, mit der neuen Support Unit die bereits bestehenden Engpässe abfedern und das künftige Wachstum auffangen zu können.

Background
Unter dem Dach der börsenotierten Generali Holding Vienna AG, Wien, umfasst die Generali Vienna Group mehr als vierzig Unternehmen in Österreich und Zentralosteuropa. Dabei handelt es sich um Versicherungsgesellschaften, aber auch um Immobilen-, Beteiligungs-, Finanz- und Kapitalanlagegesellschaften sowie Serviceunternehmen, Leasingfirmen, Pensionskassen und um eine Bank. Neben dem traditionellen Stamm-Markt Österreich ist die Generali Vienna Group in Ungarn, Tschechien, Slowenien, in der Slowakei, Polen, Rumänien und Kroatien tätig. Ihr Markt umfasst mehr als 100 Millionen Menschen. Hauptaktionär der Generali Holding Vienna AG ist die Assicurazioni Generali S.p.A., Triest.

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