Blecha: 25 Euro Pensionserhöhung notwendig

Inflationsraten 2000-2005: 12,3 Prozent Pensionsanpassungen 2000-2005: nur 4,6 Prozent Wertverlust daher: Minus 8 Prozent !

Wien (OTS) - Pensionistenverbands-Präsident Karl Blecha, der sich an die Spitze des Seniorenprotestes gegen die permanenten Pensionskürzungen gestellt hat, forderte heute die Regierung auf, die Pensionen statt um 10,30 um 25 Euro zu erhöhen.

Blecha rechnete vor, dass die Inflationsraten seit dem Antreten der Schwarz-blauen Regierung im Jahr 2000 bis 2005 insgesamt 12,3 Prozent betragen, die Pensionserhöhungen in diesem Zeitraum allerdings nur 4,6 Prozent! (siehe beigefügte Grafik)

Blecha: "Daran zeigt sich, dass die Pensionen in den letzten Jahren 8 Prozent (!) weniger Wert wurden - ein Skandal! Keiner Bevölkerungsgruppe wurden derart die Einkommen gekürzt. Kein Wunder, dass auch die Wirtschaft lahmt und Arbeitsplätze gefährdet werden, wenn 2 Millionen Pensionisten die Kaufkraft so massiv geraubt wird", argumentierte Blecha.

"Angesichts der explodierenden Heizkosten, gestiegenen Stromkosten, teureren Mieten, höheren Preisen für Brot und Gebäck sowie angehobenen Rezeptgebühren und dann noch den Mehrabzügen durch die Anhebung des Krankenversicherungsbeitrages für Pensionisten und der Streichung der Brillenzuschüsse ist eine weitere Pensionskürzung nicht mehr tragbar."

Vor allem geht es Blecha auch um die Bezieher von Kleinstpensionen. Der Ausgleichszulagenrichtsatz für Alleinstehende (umgangssprachlich "Mindestpension" genannt) liegt trotz Anhebung für das Jahr 2005 immer noch deutlich unter der Armutsgrenze von ca. 670-690 Euro. Blecha: "Das kann nicht sein, ich fordere daher die Anhebung der Ausgleichszulage von derzeit 653,19 Euro über diese Armutsgrenze!"

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