Dirnberger: ÖVP verliert jeden Anspruch auf Arbeitnehmervertretung

Doppelbödigkeit Neugebauers wurde hart bestraft

Wien (OTS) - "Mit der dramatischen Niederlage des ÖVP-Arbeitnehmerbundes ÖAAB bei den Bundespersonalvertretungswahlen verliert die Schüssel-ÖVP nach der Serie der AK-Wahlniederlagen im Frühjahr jeden Anspruch, für die ArbeitnehmerInnen Politik zu gestalten", resümiert heute der früher von der ÖVP kommende AK-Kammerrat Alfred Dirnberger.

Diese niederschmetternde Niederlage sei aber insbesondere eine Strafe für die Doppelbödigkeit des ÖAAB-Bundesobmannes und GÖD-Vorsitzenden Neugebauer, der die ArbeitnehmerInnen mehrfach schwer getäuscht hat. Höhepunkte der unverschämten Täuschungsmanöver Neugebauers waren wohl, so Dirnberger, seine berühmt-berüchtigte Rede bei der großen ÖGB-Demo am 13. Mai 2003 auf dem Heldenplatz, wo er hunderttausende ArbeitnehmerInnen mit seiner Rede gegen die Pensionsreform hinter das Licht geführt hat, um wenige Wochen darauf dem Diktat Schüssels folgend, im Parlament für den Pensionsraubzug der Regierung zu stimmen. Vor zwei Wochen haben die ArbeitnehmerInnen im Bundesdienst, wie sich nun herausstellt, die Scheinverhandlungen Neugebauers beim Pensionsgesetz mit der Schüssel-Regierung klar durchschaut.

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Alfred Dirnberger
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