BRINEK BEGRÜSST VIER-PARTEIEN-ANTRAG ÜBER FORSCHUNGSPROJEKTE FÜR ERSATZMETHODEN ZUM TIERVERSUCH

Forschungsprojekte sollen verstärkt gefördert werden

Wien, 2. Dezember 2004 (ÖVP-PK) Erfreut zeigte sich heute, Donnerstag, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Dr. Gertrude Brinek, Obfraustellvertreterin im Ausschuss für Wissenschaft und Forschung, über den Vier-Parteien-Antrag betreffend Forschungsprojekte für Ersatzmethoden zum Tierversuch. ****

Eine Förderung für wissenschaftliche Alternativmethoden zum Tierversuch gibt es seit der Vollziehung des Tierversuchsgesetzes 1989/90, erläuterte die Abgeordnete. Forschungsprojekte für Ersatzmethoden zum Tierversuch sollen verstärkt gefördert werden.

VERBOT VON TIERVERSUCHEN AN MENSCHENAFFEN UND UNTERSTÜTZUNG EINER EU-DATENBANK FÜR ERSATZMETHODEN

So soll ein Verbot von Tierversuchen an Menschenaffen im Tierversuchsgesetz verankert werden. Die Anerkennung von bereits entwickelten und "validierten" Ersatzmethoden auf EU-Ebene soll bei den zuständigen Behörden auf EU-Ebene weiter vorangetrieben werden. Angesichts einer ständig zunehmenden gesamteuropäischen Verflechtung im EU-Raum macht eine zentrale Erfassung von Ersatzmethoden zum Tierversuch zur Vermeidung von Tierversuchen nur in einem europäischen Maßstab Sinn. Die Einrichtung einer "EU-Datenbank für Ersatz- und Alternativmethoden zum Tierversuch" soll daher unterstützt werden.

"Mit diesem Antrag wird Österreich eine Vorreiterrolle in Europa einnehmen", so Brinek abschließend.
(Schluss)

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0019