Tauernautobahn: Luftgütemessungen im Liesertal zeigen keine Grenzwertüberschreitungen

LR Rohr und LR Dörfler präsentierten Untersuchungsergebnis

Klagenfurt (LPD) - Im vergangenen Winter und heurigen Sommer hat
die Landesabteilung für Umweltschutz und Technik entlang der Tauernautobahn A 10 im Liesertal umfangreiche Luftgütemessungen durchgeführt. Das Ergebnis: Die Lüftgüte entspricht durchwegs der Kategorie "1 a", das heißt, die vegetations- und humanmedizinischen Richt- bzw. Grenzwerte werden eingehalten. Diese Daten haben Donnerstag Nachmittag Umweltreferent LR Reinhart Rohr und Verkehrsreferent LR Gerhard Dörfler dem Umwelt- und Verkehrsausschuss des Kärntner Landtages im Beisein der Bürgerinitiative und Gemeindevertreter präsentiert.

Ermittelt wurden die Werte über die stationäre Messstelle beim Katschberg-Südportal und an unterschiedlichen Stellen zwischen Rennweg und Trebesing mittels mobilem Messcontainer. Bereits in den Jahren 2000 und 2001 wurde in Zusammenarbeit der Landesregierungen von Kärnten und Salzburg eine umfangreiche Luftschadstoffuntersuchung an der Tauernautobahn-Scheitelstrecke durchgeführt. Auf Kärntner Seite wurde an neun Messpunkten zwischen Rennweg und Gmünd die Luftgüte und an drei Punkten die Feistaubkonzentration gemessen.

Die jüngste Messserie der Abteilung Umweltschutz und Technik fand im Einvernehmen mit der Transitplattform im Zeitraum zwischen Anfang August und Mitte September d. J. statt. Die Lüftgüte entsprach dabei an allen Messtagen bei den Parametern Schwefeldioxid, Schwebestaub, Stickstoffdioxid und Kohlenstoffmonoxid der Kategorie "1a" im Hinblick auf die vegetations- und humanmedizinischen Richt- bzw. Grenzwerte. Die Luftgüteexperten des Landes kommen nach dem umfangreichen Messdaten, beginnend mit dem Jahr 2000, zum Schluss, dass es auf Grund der guten Durchlüftung des Liesertales in diesem Raum zu keiner grenzwertüberschreitenden Anreicherung von Schadstoffen kommt.

Über die fix installierte Messstelle am Katschberg-Südportal wird die Lüftgütemessung weiterhin permanent überwacht. Flankierend dazu sollen auch künftig über eine mobile Messstation repräsentative Langzeitmessungen entlang der Autobahn durch das Liesertal durchgeführt werden. Für die Anschaffung zusätzlich notwendiger technischer Messvorrichtungen liegt Dörfler eine schriftliche Finanzierungszusage der Asfinag vor. Zur Festlegung der jeweiligen Standorte wird es zu einer stärkeren Kooperation zwischen Umweltabteilung und Bürgerinitiative kommen. Rohr und Dörfler betonten, dass die Luftgütemessreihen entlang der Tauernautobahn im Liesertal der Bevölkerung auch weiterhin Sicherheit über die Luftqualität geben sollten.

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