AK gegen Anhebung der Mieten für Geschäftsräume und Büros

Forderung der Immobilienlobby würde viele Arbeitsplätze kosten

Wien (OTS) - Die AK lehnt die von der Immobilienlobby geforderte Anhebung der Mieten für Geschäftsräume und Büros ab. Der im Rahmen der Mietrechts-Novellierungsdiskussionen im Justizministerium von Immobilienlobbyisten vorgelegte und vom Justizministerium heute, Donnerstag, ausgesandte Gesetzesvorschlag sieht eine Anhebung der Mieten für alle "Nicht-Wohnungen" in jeweils 10-Jahres-Schritten auf das jeweilige Marktniveau vor. "Das würde mit Sicherheit die wirtschaftliche Basis vieler Kleinbetriebe und Vereine gefährden und zu deutlichen Verlusten von Arbeitsplätzen führen", befürchtet die AK.

Im Zuge der von der Regierung geplante Novellierung des Mietrechtsgesetzes fordern Immobilienlobbyisten vehement eine laufende Anhebung der Mieten von Geschäftsräumen, Arztpraxen und Büros bei bestehenden Mietverträgen auf das jeweilige Marktniveau. Schon derzeit sind die enormen Mietanhebungen bei Geschäftsübernahmen Schuld für das Zusperren vieler kleinerer Betriebe. Geschäftsstrassen außerhalb des Zentrums würden noch weiter veröden. Statt einer Anhebung der Mieten fordert die AK eine neuerliche Beschränkung der viel zu hohen Marktmieten auch für Geschäfts- und Büroräume, um Unternehmensgründungen zu erleichtern.

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