FP-Mühlwerth: Bildung: Wiener Integrationspolitik hat versagt

Verpflichtende Sprachkurse vor Schuleintritt gefordert

Wien (OTS) - Wien, 02.12.04 (fpd) - Obwohl die Wiener SPÖ im Bildungswesen Steuergeldlawinen für Stütz-, Begleit- und Förderlehrer einsetzt, kommt dabei nichts heraus, stellte heute die FPÖ-Vizepräsidentin des Wiener Stadtschulrats Monika Mühlwerth fest. Laut einer IHS-Studie haben 60 bis 65 Prozent aller Ausländer in Österreich eine geringe Schulbildung, obwohl alle Schüler gleichen Zugang zu allen Schularten haben. Auffallend ist, dass rund 80 Prozent der türkischen Kinder in Wien nur über einen Pflichtschulabschluss verfügen und gar nur 13% über einen Lehrabschluss.
Die SPÖ hat in der Bildungs- und Integrationspolitik völlig versagt. Obwohl Sprachdefizite die Lernfortschritte der Zuwandererkinder behindern, ist die SPÖ nicht einmal zu einer Diskussion über einen verpflichtenden Deutschunterricht vor Schuleintritt bereit. Das nennt man Realitätsverweigerung, so Mühlwerth.
Jahrzehntelang hat die SPÖ Eltern, Lehrern und Schülern vermittelt, dass die Schule für alles sorgt und die Schüler quasi bis zur Matura trägt. Den Zuwanderern muss klipp und klar gesagt werden, dass der Zugang zur Bildung ausschließlich über den Spracherwerb stattfinden kann, fordert die Vizepräsidentin die Wiener SPÖ zum Handeln auf. (Schluss)am

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: 4000/81747

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0003