Erster Erfolg im Kampf gegen Postamtsschließungen

AK Tirol und FCG-Personalvertretung erreichen wichtigen gerichtlichen Etappensieg!

Innsbruck (OTS) - Einen ersten wichtigen gerichtlichen Etappensieg konnten die AK Tirol und die FCG-Personalvertretung der Post AG für Tirol und Vorarlberg gegen die geplante Schließung von Postämtern in diesen beiden Bundesländern erreichen.
AK-Präsident Fritz Dinkhauser: "Wir haben nicht nur gemeinsam gegen die Schließungen protestiert, sondern auch erfolgreich prozessiert. Die Tiroler haben gezeigt, dass sich Kampf und Widerstand gegen scheinbar übermächtige Gegner lohnt. Die Personalvertreter in den anderen Bundesländern wären gut beraten, sofort ähnliche gerichtliche Schritte zu setzen!"
Das Landesgericht Innsbruck hat nach Klage durch den Vorsitzenden des Personalausschusses der Post AG, Erwin Zangerl, entschieden, dass die Post AG im Zuge der geplanten Postämter-Schließungen in Tirol und Vorarlberg ihre Informationspflicht gegenüber der Personalvertretung verletzt hat. Die Post hat bis zum rechtskräftigem Abschluss dieses Verfahrens und darüber hinaus der Tiroler Personalvertretung folgende Informationen vorzulegen:
Wie viele und welche Postämter sollen in Tirol und Vorarlberg geschlossen werden? Warum sollen diese geschlossen werden und welche Auswirkungen hat dies auf die Beschäftigten?
Bis dahin hat die Post AG laut Beschluss des Landesgerichts Innsbruck alle Maßnahmen zur Schließung von Postämtern in den Bundesländern Tirol und Vorarlberg zu unterlassen.
Die Arbeiterkammer Tirol gewährte dem Vorsitzenden der Personalvertretung Tirol Rechtsschutz, woraufhin das Landesgericht Innsbruck diesen richtungsweisenden Beschluss fasste.

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