Rübig: Gratulation an Zeilinger zum Descartes-Preis

Europa braucht Spitzenforschung und muss diese auch fördern

Brüssel, 2. Dezember 2004 (ÖVP-PK) "Ich gratuliere dem österreichischen Quantenphysiker Anton Zeilinger herzlichst zur Verleihung des renommierten EU-Wissenschaftspreises 'Descartes'. Ich bin nicht nur stolz auf einen österreichischen Wissenschaftler von Weltrang. Vor allem freut mich, dass Europa mit wissenschaftlichen Spitzenleistungen dieser Art auf einem guten Weg ist, im globalen Wettbewerb wieder ganz nach vorne zu kommen", sagte heute, Donnerstag, der Forschungssprecher der EVP-ED-Fraktion im Europäischen Parlament, der österreichische Europaparlamentarier Dr. Paul Rübig. "Europa wird seine vorhandene Stärke im Bereich wissenschaftlicher Forschung und Entwicklung nur dann voll ausspielen können, wenn es uns gelingt, nationale Forschungsanstrengungen zu bündeln und grenzüberschreitend zu kombinieren. Auch diesem erfolgreichen Aspekt dient die Verleihung des Descartes-Preises", so Rübig weiter. ****

Für den Europaparlamentarier Rübig ist die Übertragbarkeit von im geschützten Labor entwickelten Forschungserfolgen in die Welt der Anwendbarkeit von großer Bedeutung. "Zukunftsweisende und bahnbrechende Erfindungen werden im Bereich der Blue Sky-Forschung entwickelt. Wir müssen aber auch dafür Sorge tragen, dass diese neuen Technologien und Forschungsergebnisse eines Tages auch praktische Anwendungen finden können", so Rübig. Aus diesem Grund sei es einerseits notwendig, dass die Europäische Union die Förderung der Blue-Sky-Forschung fortsetze und verstärke. Andererseits dürfe auch nicht auf die Transponierung der hierbei erzielten Forschungserfolge in die reale Welt vergessen werden.

"Zeilinger hat mit seinem Team diesen Schritt erfolgreich gemacht. Damit steht er nicht nur in der bewährten Tradition österreichischer Wissenschaft und Forschung. Er steht auch für die Spitzenforschung der Zukunft, die Europa braucht und die es in Europa auch gibt", gratulierte Rübig noch einmal abschließend.

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