LR Schmid: Schrittweise zur Gleichstellung der Geschlechter

Veranstaltung 25 Jahre Gleichbehandlungsgesetz

Bregenz (VLK) – Vor 25 Jahren wurde erstmals ein Gleichbehandlungsgesetz beschlossen, doch trotz vieler Verbesserungen ist die Chancengleichheit der Geschlechter
noch nicht erreicht. "Es bedarf weiterhin unserer
gemeinsamen Bemühungen, um die Gleichbehandlung
schrittweise weiterzuentwickeln", betonte Landesrätin Greti
Schmid gestern, Mittwoch, bei einer Informations- und Diskussionsveranstaltung im Landhaus. ****

Bis heute konnte die Lohnschere noch nicht geschlossen
werden. "Dazu haben wir vor kurzem ein Equal-Projekt zur
Reduzierung der Einkommensschere eingereicht. Ich hoffe,
dass dieses Projekt von der EU bzw. dem
Wirtschaftsministerium genehmigt wird", so Landesrätin
Schmid.

Einen weiteren wichtigen frauenpolitischen Aspekt sieht
Schmid in der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Die
Landesrätin verwies auf die vielfältigen Aktivitäten im
Rahmen des Projektes F&MPower. Auch die Bemühungen um eine familienfreundliche Arbeitswelt tragen Früchte, wie die
Teilnahme von mittlerweile rund 100 Vorarlberger Betrieben
am Wettbewerb "Familienfreundlicher Betrieb" zeigt. Weitere
wichtige Beiträge in Richtung Gleichbehandlung sind laut
Schmid der massive Ausbau der Kinder- und
Schülerbetreuungsangebote sowie die gute Zusammenarbeit
innerhalb des Frauennetzwerkes Vorarlberg.

Das neue Gleichbehandlungsgesetz, das im Juli dieses
Jahres in Kraft getreten ist, hebt den Genderbereich von
den übrigen Diskriminierungsregelungen ab, um die besondere Bedeutung der Gleichstellung von Frauen und Männern
hervorzuheben. Auch wurde das Gesetz geschlechtergerecht
formuliert.
(gw,nvl)

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