Scheuch: Echte Integration statt offener Grenzen

Multikulturelle Parallelgesellschaften nach rot-grünem Muster sind gescheitert!

Wien, 2004-12-02 (FPD) - "Die ethnischen Unruhen in Holland, die Ergebnisse der PISA-Studie, und die Kriminalstatistik der Asylwerber belegen eindeutig, wohin eine übertriebene multikulturelle Gesellschaft und eine liberale Asylpolitik ohne eine entsprechende Integration führen kann", meinte FPÖ-Generalsekretär Uwe Scheuch heute gegenüber dem Freiheitlichen Pressedienst. ****

Die Idee der Parallelgesellschaften, bei denen einheimische und ausländische Bürger nebeneinander statt miteinander leben, sei gescheitert. "Nur eine strenge Asylpolitik und damit eine kontrollierte Zuwanderung dient der echten Integration von ausländischen Mitbürgern - und nicht Asyl für kriminelle Flüchtlinge. Sogar Rot und Grün sollten dies verstehen und ihre freizügige Politik überdenken", forderte Scheuch.

"Wir haben die Pflicht, für die in Österreich lebenden Mitbürger gute Lebensstandards und eine sichere Lebensqualität zu gewährleisten. Deshalb muss man Integration aber nicht nur fördern, sondern auch fordern - und dazu gehört, dass sich jeder Zuwanderer bewusst ist, dass er in einem mitteleuropäischen und christlich-abendländisch geprägten Land lebt, dessen Sprache er erlernen muss!", meinte Scheuch.

"Die Ergebnisse der PISA-Studie belegen schonungslos, dass das Unterrichtsniveau und die Lernfortschritte unserer Kinder unter den mangelnden Deutschkenntnissen ausländischer Mitschüler leiden. Finnland als Spitzenreiter der Studie und Vorbild zeigt uns ja vor, wie positiv sich die Forcierung der Landessprache auswirken kann", so der freiheitliche Generalsekretär weiter.

"Abgeschottete Subkulturen werden von der FPÖ absolut abgelehnt, da sie letztlich nur Intoleranz und gegenseitiges Unverständnis fördern! Wir werden daher im Sinne der österreichischen Bevölkerung und dem friedlichen Miteinander aller Mitbürger auch im Zuge der Überprüfung des Asylgesetzes besonderes Augenmerk auf die Integration legen, um gesellschaftliche Außenseiter zu verhindern", erklärte Scheuch abschließend!

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