Trunk: Dürfen uns niemals an Jörg Haiders Verbalräusche gewöhnen und sie unkommentiert hinnehmen!

Haider beweist wieder einmal, dass er als fairer Koalitionspartner völlig ungeeignet ist

Wien (SK) "Eigentlich ist es eine politische Perversion, dass Haider gegen die Arbeiterkammer kämpft und gleichzeitig den ehemaligen Kärntner AK-Direktor Paska mit einem Konsulentenvertrag für seine eigene politische Arbeit nützt. Daneben unterstützt das Land Kärnten durch direkte Mittelzuwendungen die AK, um ihr Know-How im Konsumentenschutz für allen Kärntnerinnen und Kärntner sicherzustellen. Außerdem wickelt die AK seit Jahrzehnten erfolgreich die Arbeitnehmerförderung für das Land Kärnten ab. Haider bedient sich also der Kompetenz der AK und will sie gleichzeitig als kritische Interessenvertretung zerstören. Das ist ein böses Doppelspiel!", erklärte heute SPÖ-Abgeordnete Melitta Trunk gegenüber dem Pressedienst der SPÖ und betonte: "Wir SozialdemokratInnen sind klar für den Erhalt einer unabhängigen und starken Arbeiterkammer, die Service, Kompetenz und politisches Lobbying für die ArbeitnehmerInnen miteinander wirkungsvoll verbindet. Im Gegensatz dazu hat Haider wieder einmal bewiesen, dass er kein fairer Partner ist. Ähnlich verfährt er ja tagtäglich mit seinem Koalitionspartner ÖVP auf Bundesebene und der SPÖ in Kärnten. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass eine Einschränkung der AK im Kärntner Koalitionsabkommen steht und frage mich daher, ob Haider mit seinen jüngsten Ausritten diesen Pakt wieder einmal gebrochen hat." ***

"Die jüngsten 'Blutsauger'-Attacken von Kärntens Landeshauptmann Haider zeigen wieder einmal klar: Wir dürfen uns niemals an Jörg Haiders Verbalräusche gewöhnen und sie unkommentiert hinnehmen! Haider ist der traurige Rekordhalter im Erreichen immer neuer Tiefpunkte politischer Unkultur. Seit über 20 Jahren kämpft er für die Zerschlagung aller kritischen Institutionen und Interessenvertretungen, die für die österreichische Bevölkerung und unsere Demokratie ein so wichtiges Element sind", erläuterte Trunk und stellte abschließend fest: "Gerade die Arbeiterkammer mit ihrem breiten Serviceangebot und ihrer hohen fachlichen Kompetenz genießt bei der Bevölkerung ein hohes Ansehen, und das stört den verhinderten Robin-Hood natürlich gewaltig. Auch wenn sich seine verbalen Radikalismen daher immer aufs neue wiederholen und neue Tiefpunkte erreichen, müssen wir jedes Mal wieder wachsam sein und wichtige Eckpfeiler unserer Demokratie gegen Zensurangriffe verteidigen. Denn letztlich geht es Haider um mehr, denn letztlich träumt er immer noch von der Dritten Republik!" (Schluss) ps/mp

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