Neue Reihe im RadioKulturhaus: "Kabarett indirekt"

Wien (OTS) - Am 11. Dezember startet mit "Kabarett indirekt" eine neue monatliche Reihe im RadioKulturhaus. Kabarett ist im RadioKulturhaus deswegen indirekt, weil sich die hier auftretenden Künstler mit ungewöhnlichen Programmen abseits der Kabarettbühnen versuchen. Den Anfang macht das Affront-Theater Salzburg, das mit einem "Best of" aus den letzten 15 Jahren erstmals in Wien auftritt.

Den Auftakt zu "Kabarett indirekt" macht am 11. Dezember das Affront-Theater aus Salzburg mit einem "Best of" seiner bisherigen Programme. Seit 15 Jahren treten Schauspieler Fritz Egger und Musiker Johannes Pillinger nun schon an, um Zeitgeistiges in die Mangel zu nehmen, Alltägliches zu reflektieren, scheinbar Unabänderliches zu hinterfragen. Sie karikieren Adelige, Geistliche, Landtölpel, Klassikerfiguren, Schicki-Micki-Gestalten oder nur ganz alltäglich Verwirrte - ohne dabei im Seichten zu stranden. "Gäbe es einen Preis für das rücksichtsloseste Ausleuchten der schwärzesten Seelenwinkel", so schrieb "Der Standard", "der gebührte dem Affront-Theater".

Im Jänner ist es dann "Kurier"-Kolumnist Herbert Hufnagl, der mit einem ganzen Abend voller "Kopfstücke" die Kunst des Entlarvens vorexerziert. Hufnagl, dessen Grundthema seit mehr als einem Jahrzehnt die Realsatire Österreich in all ihren Facetten ist, liest dem Land die Leviten. Als Rezitator der sprachlichen Auswüchse österreichischer Eigenheiten zeigt er mit seinem Kolumnistenfinger dorthin, wo die alltägliche Sprachverhunzung in den Ohren weh tut (oder wenigstens weh tun sollte).

Im Februar erzählt Gunkl in der Premiere von "Via Emilia - Eine Erzählung mit Orchester" eine pathosfreie Liebesgeschichte, in der acht befreundete Personen einander regelmäßig zum Essen treffen und reden: "Es ist beinahe alles schon gesagt, aber es muss immer wieder vieles besprochen werden". Begleitet wird Gunkl vom Johann Strauß Ensemble.

Im März sind Stermann & Grissemann zu Gast bei "Kabarett indirekt". Die beiden Kult-Radiomoderatoren von FM4 lesen "militärisch stramm" aus ihrem Buch "Willkommen in der Ohrfeigenanstalt". Das Publikum erwartet ein Abend voller "Nerven zerfetzender Langeweile", eine Lehrstunde fürs Publikum in "heiterem Drill". Die beiden Satiriker erweisen sich als absolute Spezialisten des Indirekten und lesen ausschließlich zwischen den Zeilen.

"Kabarett indirekt" mit dem Affront-Theater ist eine Veranstaltung mit Unterstützung von Wien Energie und findet am Samstag, den 11. Dezember im Großen Sendesaal des RadioKulturhauses statt. Beginn ist um 19.30 Uhr, Eintritt: 13 Euro, Ticket 25: 7 Euro. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten um Ihre Zusage unter der Telefonnummer 01/501 01/18175. Weitere Informationen zum Programm des RadioKulturhauses gibt es auf der Homepage http://radiokulturhaus.ORF.at oder über das Kartenbüro (Tel. 01/501 70-377).(ih)

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