AK zu Bartenstein: 300.000 Menschen ohne Arbeit sind kein Grund zum Jubel!

Wien (OTS) - Wenn in Österreich fast 300.000 Menschen Arbeit suchen, dann ist das nicht ,erfreulich’ sondern im Gegenteil dramatisch und besorgniserregend", sagt Christoph Klein, Leiter des AK Sozialbereichs zur heutigen Interpretation der Arbeitsmarktdaten vom November durch den Arbeitsminister. "Offiziell" arbeitslos gemel-det waren Ende des Vormonats 246.726 Personen - um 0,6 Prozent weniger als im Vorjahr. "Der Minister vergisst aber, dass Monat für Monat rund 50.000 Menschen in AMS Schulungen sind", sagt Klein, "diese Frauen und Männer gelten damit in der Statistik nicht als arbeitslos, suchen aber natürlich auch ganz dringend Arbeit." Rechnet man die rund 50.000 Schulungsteilnehmer mit ein, kann von einem Rück-gang der Arbeitslosigkeit in Österreich keine Rede sein. "Im Gegenteil: Noch nie in der Zweiten Republik waren in Österreich so viele Menschen auf Arbeitsuche", sagt Klein. Die AK kritisiert besonders den "grundfalschen Regierungskurs in der Wirtschaftspolitik". "Im Budget finden sich keine Maßnahmen für eine wirksame Bekämpfung der Arbeitslosigkeit", sagt Klein, "und mit der Steuerreform macht die Regierung Österreich für Unternehmen zur europäischen Steueroase Nummer 1 - mehr Beschäftigung bringen diese Steuergeschenke aber nicht."

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