Bures: Bartenstein versucht Arbeitslosenzahlen zu verschleiern

Arbeitslosigkeit steigt weiter

Wien (SK) Kein Verständnis für die Jubelmeldung von Wirtschafts- und Arbeitsminister Bartenstein über die neuen Arbeitsmarktzahlen kann SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures aufbringen. "Wenn für Bartenstein 246.726 Arbeitslose 'erfreulich' sind, dann hat er als Arbeitsminister de facto abgedankt", sagte Bures. Tatsächlich kann auch von einem Rückgang der Arbeitslosigkeit keine Rede sein, erklärte die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Denn der "Rückgang" wird mehr als wettgemacht durch die gestiegenen Zahl von Arbeitssuchenden in Schulungen. ****

So waren im November des Vorjahrs 44.127 Arbeitssuchende in AMS-Schulungen, zusammen mit den 248.156 arbeitslos gemeldeten Personen lag damit die Gesamtzahl der Arbeitssuchenden bei 292.283. Im Vergleich dazu befanden sich im November 2004 50.196 Personen in Schulungen, insgesamt sind also 296.922 Menschen arbeitslos.

Bures wirft dem Wirtschaftsminister vor, dass er nach wie vor nur versuche, "das Problem zu verschleiern, statt es anzupacken". Denn seit Regierungsantritt von Schwarz-Blau im Jahr 2000 ist die Arbeitslosenzahl um mehr als 50.000 gestiegen. Bures dazu: "Die beinahe 300.000 Menschen, die derzeit Arbeit suchen, hätten sich einen Minister verdient, der seine Arbeit macht und sich für mehr Beschäftigung ins Zeug legt, nicht einen wie Bartenstein, der seit vier Jahren dem Anstieg der Arbeitslosigkeit untätig zusieht." (Schluss) wf

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