Rack: "Fliegender Hörsaal" in Europazentrale

Grazer Studenten zu Besuch in Brüssel und Luxemburg

Brüssel, 2. Dezember 2004 (ÖVP-PK) "Die Diskussion rund um mögliche Beitrittsverhandlungen mit der Türkei, eine Plenartagung im Europäischen Parlament und jede Menge anderer Highlights machen auch in diesem Jahr mein 'fliegendes Klassenzimmer' zur begehrten Attraktion. 40 Studenten der Universität Graz erfahren in dieser Woche die Europäischen Institutionen in Brüssel und Luxemburg hautnah", freut sich der Initiator, der Grazer Universitätsprofessor und steirische Europaparlamentarier Dr. Reinhard Rack. "Mein fliegendes Klassenzimmer hat schon eine lange Tradition. Alle Theorie ist grau. Das gilt vor allem auch für die Europapolitik: viele EU-Fragen kann man erst dann wirklich verstehen, wenn man die Arbeit vor Ort selbst erlebt hat und auch mit führenden Vertretern der Institutionen persönlich diskutieren kann", so Rack weiter. ****

Auf dem Programm der zukünftigen Europaexperten standen daher Besuche bei allen wichtigen EU-Institutionen: dem Rat, der Kommission, dem Europäischen Gerichtshof sowie natürlich dem Europäischen Parlament. Im Brüsseler Parlament informierten erfahrene Parlamentarier wie der ehemalige Parlamentspräsident und Präsidiumsmitglied des EU-Verfassungskonvents, Klaus Hänsch, sowie Professor Rack über die anstehenden Arbeiten im Europäischen Parlament.

Die Studenten trafen auch mit Vertretern der EU-Länderbüros Steiermark und Kärnten zusammen und ließen sich in die Arbeitsweise der Verbindungsbüros einführen. Leopold Maurer, 'Zypern'-Teamleader der Generaldirektion für Erweiterung in der Europäischen Kommission, erläuterte die Auswirkungen der Erweiterung vor allem am Aspekt eines möglichen Türkeibeitritts und der Zypernproblematik. Aber auch der Kontakt zur Brüsseler Medienszene kam nicht zu kurz. Manfred Perterer, EU-Korrespondent der 'Salzburger Nachrichten', erklärte die spannende Welt der Journalisten in Europas Machtzentralen. In der Ständigen Vertretung Österreich bei der EU informierten die erste Botschaftssekretärin Elisabeth Karamat, Edda Knittel vom EU-Büro der Wirtschaftskammer Österreichs sowie Jürgen Grunwald vom Juristischen Dienst der Kommission über die Zusammenarbeit Österreichs mit den EU-Institutionen. Aber auch die Freizeitgestaltung kam nicht zu kurz. Traditionell lud Prof. Rack seine Studenten zu einer Stadtrundfahrt und 'Moules et Frites" in eine typische belgische Brasserie ein.

Heute, Donnerstag, geht die Reise wieder Richtung Österreich -jedoch nicht ohne einen Stopp beim Europäischen Gerichtshof in Luxemburg einzulegen, wo die Studenten an einer Verhandlung teilnehmen werden. "Die österreichische Generalanwältin Dr. Karin Stix-Hackl hat sich erneut bereit erklärt, mit meinen Studenten zu diskutieren und ihre Fragen zu beantworten", so Rack. "Meine Studenten können so nicht nur 'Europaluft' schnuppern, sondern auch erste wichtige Kontakte knüpfen. Und wer weiß, vielleicht kommen einige von ihnen schon bald wieder - beruflich - nach Brüssel oder Luxemburg", so Rack abschließend.

Reinhard RACK, Tel.: 0032-2-284-5773 (rrack@europarl.eu.int) oder Mag. Philipp M. Schulmeister, EVP-ED Pressestelle, Tel.: 0032-475-79 00 21

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