Fulminanter Wahlsieg der SP-PflichtschullehrerInnen in PV und GBBA Wahlen

Absolute Mehrheit für SP-PflichtschullehrerInnen in 15 von 19 Wiener Schulbezirken

Wien (SPW) - Eine klare Absage erteilten die Wiener
APS-LehrerInnen dem ÖAAB-FCG bei den Personalvertretungs- und Gewerkschaftswahlen am 1. Dezember. "Dies ist ein eindeutiges Signal an die Bundesregierung, die nun die absolute Mehrheit der PflichtschullehrerInnen gegen sich hat", betonte Regina Grubich-Müller, Vorsitzende des Zentralvereins der Wiener LehrerInnen gegenüber dem Pressedienst der SPÖ Wien. "Hier geht es nicht bloß um Parteipolitik, es geht vor allem um die Kinder, unsere Zukunft. Deshalb schmetterten bis zu 57% der Wahlberechtigten der derzeitigen Bildungspolitik ein eindeutiges Nein entgegen", erklärte Grubich-Müller im Einklang mit Herbert Modritzky und Andrea Masek. "Von unseren Lehrer/innen wird verlangt, dass sie in den von Gehrer gekürzten Stunden mehr Wissen vermitteln und schwächere SchülerInnen rechts liegen lassen. Hier spielen unsere LehrerInnen nicht mit. Die Rechnung liegt am Tisch: Die absolute Mehrheit für absolute Bildungsqualität."****

Die teilweise Zustimmung des ZV-FSG findet die Aussage des Obmanns der ÖAAB-Landesfachgruppe der Wiener Pflichtschullehrer, Franz Zach der meinte, dass "trotz Gegenwind und einer oft am Rande der Fairness angesiedelten Gangart der Mitbewerber sich seine Vertreter behaupten konnten." Hier könne nur die Bundes-ÖVP gemeint sein, so Grubich-Müller. Worin sich die ÖAAB-Landesfachgruppe behaupten konnte bliebe jedoch ein Rätsel, denn der Dienststellenausschuss der FSG-ZV erhielt in den Bezirken 101 Mandate, ÖAAB-FCG lediglich 62. "Das ist eine deutliche Mehrheit für jene, die sich für ihren Beruf, ihre Aufgaben, ihre Rechte und ihre Schüler einsetzen - eine Mehrheit, der großer Dank gebührt", so Grubich-Müller abschließend.(Schluss)lk

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