Schulen: SPÖ verlangt ausführliche Diskussion der PISA-Studie im Parlament

Niederwieser plädiert für Enquete mit Schulpartnern und Wissenschaft

Wien (SK) Die SPÖ will, dass die Ergebnisse der PISA-Studie, sobald sie offiziell vorliegen, ausführlich im Parlament behandelt werden. Das betonte heute SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser am Rande des Unterrichtsausschusses gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Anders als bei der PISA-Studie 2000, wo die Regierungsparteien eine ausführliche parlamentarische Behandlung verhindert haben, solle sich jetzt eine parlamentarische Enquete, zu der auch die Schulpartner und die Wissenschaft eingeladen werden sollen, mit den PISA-Ergebnissen befassen, sagte Niederwieser. ****

Außerdem spricht sich der SPÖ-Bildungssprecher dafür aus, dass die Zukunftskommission, die im Auftrag des Bildungsministeriums Strategien und Maßnahmen zur Qualitätsentwicklung an den Schulen ausarbeitet, die Ergebnisse der PISA-Studie in ihrem Endbericht berücksichtigt.

Niederwieser rät der Regierung, "unvoreingenommen an die Analyse der PISA-Ergebnisse heranzugehen". Einseitige Schuldzuweisungen hält der SPÖ-Bildungssprecher für wenig produktiv; trotzdem sollte es klar sein, dass die Regierung natürlich Verantwortung für die Entwicklung an den Schulen übernehmen muss.

Außerdem berichtete Niederwieser, dass die SPÖ im Unterrichtsausschuss der Verbesserung des Frühwarnsystems an den Schulen zugestimmt hat, ebenso der geplanten Ausweitung der Möglichkeiten für Schüler, im Rahmen der Berufsvorbereitung in Betriebe hineinzuschnuppern. Zukünftig soll nicht nur Schülern von Abschlussklassen diese Möglichkeit offen stehen. (Schluss) wf

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