Rossmann: Verbessertes Frühwarnsystem in Schulen kommt

Ausweitung der Schnupperlehre und verbessertes Frühwarnsystem im Ausschuss beschlossen

Wien, 2004-12-01 (fpd) - Erfreut zeigte sich heute die freiheitliche Bildungssprecherin Mares Rossmann über die im Unterrichtsauschuss beschlossenen Neuerungen im Schulunterrichtsgesetz. Zum einen wird das Frühwarnsystem für zu erwartende negative Beurteilungen in das erste Semester vorverlegt und weiters wird die "Schnupperlehre" für die 4. Klassen AHS und Hauptschule ausgeweitet.*****

Mit der erweiterten Schnupperlehre soll den Schülerinnen und Schülern der 4. Klassen AHS und Hauptschule ein leichterer Zugang zu den verschiedenen Möglichkeiten im Berufsleben und damit auf dem weiteren Lebensweg gegeben werden.

Die Vorverlegung des Frühwarnsystems vom 2 auf das 1 Semester schafft nun die Möglichkeit, dass die Eltern noch früher als bisher von einer drohenden negativen Beurteilung ihrer Kinder verständigt werden. Im Regelfall werden der Fünferkandidat und die Erziehungsberechtigten vom Klassenvorstand oder vom jeweiligen Lehrer zu einem Gespräch geladen um entsprechende Maßnahmen zur Verhinderung einer negativen Benotung zu besprechen. Gerade im erweiterten Frühwarnsystem sieht die freiheitliche Bildungssprecherin vielleicht sogar schon die notwendigen Reaktionen auf die Ergebnisse der jüngsten PISA-Studie. "Vielleicht ist das schon die erste richtige Antwort auf die Lernschwächen und die erste richtige Antwort auf PISA", so Rossmann abschließend.

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