AMON: ÖSTERREICHISCHES SCHULSYSTEM BEI MINISTERIN GEHRER IN GUTEN HÄNDEN

ÖVP-Bildungssprecher: "Werden PISA-Studie intensiv diskutieren!"

Wien, 1. Dezember 2004 (ÖVP-PK) Mit klaren Worten trat ÖVP-Bildungssprecher Abg. Werner Amon MBA heute, Mittwoch, der Kritik der Opposition entgegen. "Das österreichische Schul- und Bildungssystem war, ist und bleibt bei Ministerin Gehrer in guten Händen", betonte Amon am Rande der Sitzung des Unterrichtsausschusses. ****

"Ich halte es für einen schweren Schaden, dass lediglich zur Lukrierung vermeintlich eigener Vorteile die PISA-Studie vor dem international vereinbarten Zeitpunkt der Öffentlichkeit zugespielt wurde. Damit tut man diesem Projekt, das Dank Bildungsministerin Gehrer internationale Vergleichsdaten zur Orientierung liefert, nichts Gutes", sagte Amon. "Darüber hinaus gibt es aber - abgesehen von der PISA-Studie - eine ganze Fülle internationaler Studien, die dem österreichischen Bildungssystem ein hervorragendes Zeugnis ausstellen. So liegen wir etwa in der Frage der Schulabgänger und ihres Zuganges zum Arbeitsmarkt gemeinsam mit Finnland an erster Stelle.

"Wir nehmen die PISA-Ergebnisse aber natürlich ernst und werden diese intensiv diskutieren", sagte Amon zu den derzeit kursierenden Zahlen, aber noch nicht öffentlichen Zahlen der PISA-Studie. Vor allem werde man die Studie hinsichtlich der regionalen Schwachstellen beleuchten."

Auf der Tagesordnung des Unterrichtsausschusses steht heute eine Änderung des Schulunterrichtsgesetzes, sagte Amon und führte aus: Im Bereich der individuellen Berufs(bildungs)orientierung sollen Schüler der 8. bzw. der 9. Schulstufe der allgemein bildenden Schulen durch direkten Kontakt mit Betrieben der Wirtschaft bzw. mit Bildungseinrichtungen Einblicke in die Berufs(bildungs)welt erhalten. Dies soll neben den Schulveranstaltungen und den schulbezogenen Veranstaltungen als individuelle Maßnahme der schulrechtlichen Berufs(bildungs)orientierung bzw. -findung gesetzlich verankert werden.

Zur Abwendung einer negativen Beurteilung hat sich das leistungsbezogene Frühwarnsystem bewährt. Dem Zeitpunkt des beratenden Gespräches kommt große Bedeutung zu, um Lerndefizite durch Fördermaßnahmen möglichst frühzeitig beheben zu können und um im Jahreszeugnis einen positiven Abschluss zu erlangen. Daher soll gegebenenfalls bereits im Hinblick auf eine negative Beurteilung in der Schulnachricht die Mitteilung an die Schüler sowie die Erziehungsberechtigten erfolgen und ein beratendes Gespräch stattfinden. Zur Motivation der Schülerin bzw. des Schülers sollen auch die individuellen Lern- und Leistungsstärken bei dem beratenden Gespräch einbezogen werden, so Amon.

"Diese Maßnahmen machen einmal mehr die kompetente, nachhaltige und zukunftsorientierte Politik der Bundesregierung und von Bildungsministerin Gehrer deutlich", schloss Amon.
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