WOLFMAYR ORTET ERFOLGREICHE FORTSETZUNG DER KONSEQUENTEN MUSEUMSPOLITIK

ÖVP-Kultursprecherin zum Kulturbericht 2002

Wien, 1. Dezember 2004 (ÖVP-PK) Als Zeichen der erfolgreichen Fortsetzung der konsequenten Museumspolitik von Ministerin Gehrer sieht ÖVP-Kultursprecherin Abg. Dr. Andrea Wolfmayr den Kulturbericht 2002, der heute, Mittwoch, im Kulturausschuss des Nationalrates behandelt wird. "Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Kunst hat im Jahr 2002 mit 151,7 Millionen Euro um 7,8 Millionen Euro mehr aufgewendet als 2001. Dieser Anstieg war großteils durch die neuen Ausgliederungen im Bereich der Museen und durch Aufstockung mit Sondermitteln im Denkmalschutz möglich." ****

"Bei den Museen, die schon 2001 selbständig waren, hat sich 2002 der Anteil der Eigenerlöse gemessen an der gesamten Betriebsleistung auf durchschnittlich 34 Prozent erhöht. In Summe ist das ein Anstieg der Eigenerlöse um rund 4 Millionen Euro. Die Überleitung des Museums Moderner Kunst - Stiftung Ludwig in Wien und der Österreichischen Nationalbibliothek in die Vollrechtsfähigkeit mit 1.1.2002 waren Meilensteine des Museumsentwicklungsplanes 2010", so Wolfmayr. Auch das Museums Quartier Wien, im Jahr 2002 das erste Jahr im Vollbetrieb, verzeichnete eine ausgezeichnete Bilanz: mit mehr als zwei Millionen Besuchern am gesamten Kulturareal avancierte das MuQua neben Schloss Schönbrunn und Kunsthistorischem Museum zu einer der beliebtesten Kulturattraktionen. "Noch unselbständig war 2002 nur mehr das Naturhistorische Museum. Auch dieses ist seit 1.1.2003 vollrechtsfähig."

Erfreulich findet Wolfmayr auch die Besucherzahlen in den Bundesmuseen 2002: es waren dies 2,992.902 Personen, also 107.925 Personen oder 3,7 Prozent mehr als 2001. "2003 waren es übrigens rund 3,6 Millionen Besucherinnen und Besucher, fügte die ÖVP-Kultursprecherin hinzu. "Diese positiven Zahlen zeigen den hohen Stellenwert der Kultur in Österreich. Die Bundesmittel für Kultur sind gut angelegt. Die kulturellen Bundesinstitutionen haben 2002 ihre positive Entwicklung fortgesetzt."

Die Österreichische Nationalbibliothek habe die Chancen und Möglichkeiten im autonomen Umgang mit Budget- und Personalfragen durch die neue Rechtssituation bereits im ersten Jahr der Vollrechtsfähigkeit bestens genutzt: sie konnte einen Jahresüberschuss von 2,15 Millionen Euro erwirtschaften und 137.000 Besucher und damit mehr als je zuvor verzeichnen, sagte Wolfmayr und lobte den konsequenten und systematischen Bestandsaufbau und die umfassende Bestandserhaltung unter Berücksichtigung von Digitalisierung und Langzeitarchivierung.

Das Technisches Museum Wien hat 2002 den Bereich "medien.welten" geplant und 2003 umgesetzt.. Eröffnet wurde das neue digitale Benützungs- und Archivierungssystems der Österreichischen Mediathek für Langzeitarchivierungen und kontinuierliche automatische Übertragung digitaler Inhalte, führte Wolfmayr weiter an.

Besonders hob die ÖVP-Kultursprecherin die Aktivitäten im Kunsthistorischen Museum hervor: "Zahlreiche Sonderausstellungen in Kooperation mit europäischen und außereuropäischen Institutionen und die intensive Auseinandersetzung mit dem kulturellen Erbe Österreichs und anderer Länder haben den kulturellen Stellenwert Österreichs in der Welt weiter ausgebaut und gefestigt", sagte Wolfmayr und hob die Ausstellung "connecting museums/Museen verbinden" als eindrucksvolle Präsentation kreativer internationaler Vernetzungen im Museumsbereich und die Ausstellungen "Gold der Pharaonen" und "Licht und Farbe -dekoriertes Glas" hervor. "Besucherzahlen und Umsatzerlöse geben der Strategie im KHM Recht."
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