Gorbachs Resumee zum Jahr des Lärmschutzes 2004: Mehr Geld für Lärmschutzmaßnahmen denn je zuvor

Wien (OTS) - "Nach einer Einschätzung des Bundesumweltamtes leben 60 % der Menschen in Gebieten, in denen der vom Straßenverkehr verursachte Lärmpegel über die von der WHO empfohlenen Grenzen hinausgeht. In Anbetracht der EU-Erweiterung, des immer weiter zunehmenden grenzüberschreitenden Verkehrs und der wachsenden Belastung unserer Bevölkerung muss Lärmbekämpfung ein vorrangiges Thema sein. Deshalb war es ein Gebot der Stunde, das Jahr 2004 zum Jahr es Lärmschutzes auszurufen", erklärte VK Infrastrukturminister Hubert Gorbach anlässlich einer Lärmschutzenquete im Verkehrsministerium am Mittwoch und am Donnerstag, bei der durch namhafte Experten die Lärmminderungspotentiale der verschiedenen Verkehrsträger diskutiert wurden.

"Noch nie wurde soviel Geld in Lärmschutz investiert wie in dieser Legislaturperiode: Im Jahr 2003 wurden 30 Mio Euro für begleitende Maßnahmen entlang der Straße und 32 Mio Euro entlang der Schiene investiert. 2004 waren es 48 Mio Euro für die Straße, 34 Mio Euro für die Schiene. Und im Jahr 2005 werden es 87 Mio Euro für Lärmschutzmaßnahmen entlang der Autobahnen und 34 Mio Euro entlang der Schienen sein. Gut investiertes Geld, wie ich meine, das sich direkt in der gesteigerten Lebensqualität der Menschen niederschlagen wird", so Gorbach.

Entlang der Autobahnen und Schnellstraßen wurden bisher insgesamt 860 km Lärmschutzwände mit einem Investitionsvolumen von 350 Millionen Euro errichtet. Dies entspricht einer Fläche von 2,25 Millionen km2 oder 380 Fußballfeldern.
Entlang der Schiene wurden insgesamt 288 Millionen, davon 159 Millionen Euro seitens des Bundes, für Lärmschutzwände bestehend aus einer Fläche von 710.000 m2 ausgegeben. 1816 Anträgen auf Errichtung von Lärmschutzwänden konnte somit Folge geleistet werden. (Schluss bxf)

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