Presseaussendung Grüne und Unabhängige EisenbahnerInnen kritisieren Einschüchterungsversuche bei der ÖBB

Hedenig: "MitarbeiterInnen werden bedroht."

Wien (Grüne) - "Wie derzeit mit Mitarbeitern umgegangen wird, spottet jeder Beschreibung", stellt der Bundessprecher der Grünen und Unabhängigen EisenbahnerInnen (GUG), Hedenig Anton fest. "KollegInnen wird angekündigt, dass sie mit arbeitsrechtlichen Konsequenzen rechnen müssen, wenn sie die neuen Arbeitsverträge nicht unterschreiben würden. Jenen, welche sich entschlossen haben, um ihre vertraglichen Rechte vor Gericht zu kämpfen, wird angedroht, sie seien die ersten, die zwangsweise pensioniert werden würden. Diese Einschüchterungsversuche werden interessanterweise sowohl von der, mehrheitlich roten, Personalvertretung, als auch von Vertretern des Unternehmens ausgesprochen", so Hedenig.

Offensichtlich ist diese Vorgangsweise aber nur die Fortsetzung der großen Politik. Auch Verkehrsstaatssekretär Kukacka hatte verkündet, falls die KlägerInnen siegen, dass Dienstrecht per Gesetz zu ändern. "Im Falle von uns ÖBB-Beschäftigten soll dieses Recht mithilfe der Politik, der Gewerkschaft/Personalvertretung und Management, außer Kraft gesetzt werden. Sollte diese Vorgangsweise von Erfolg gekrönt sein, dann wird wieder ein Stück Demokratie zu Grabe getragen werden", so Hedenig abschließend.

Rückfragehinweis: Hedenig Anton 0664/831 74 10

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