Scheuch: SPÖ-Krise geht weiter

Rote Führungsdiskussion weitet sich aus

Wien (FPD) - 2004-12-01, "Die sozialdemokratischen Beschwörungsversuche des abgelaufenen Parteitages haben die Situation nur noch verschlimmert! Wischi-Waschi-Wirtschaftsprogramme und die veralterte Ausgrenzungspolitik stoßen offensichtlich auch unter roten Genossen immer weniger auf Gegenliebe", erklärte FPÖ-Generalsekretär Uwe Scheuch angesichts der roten Führungskrise. ****

"Die Zersplitterung der SPÖ geht ungebremst weiter. Der einsame Parteiobmann Gusenbauer schafft es weiterhin nicht, Länderorganisationen, Gewerkschaften, die rote Europafraktion, in der Vergangenheit hängengebliebene sogenannte Jungsozialisten und seinen Bundesgeschäftsführer auf Linie zu bringen. Der übereilte Kanzleranspruch Gusenbauers steht nicht nur auf sehr schwachen Beinen, sondern er überzeugt nicht einmal seine eigenen Genossen", so Scheuch weiter.

Die panischen Beruhigungsversuche von Bundesgeschäftsführer Darabos würden laut Scheuch mehr denn je zeigen, dass die SPÖ nicht nur mit ungelösten thematischen und ideologischen Richtungsfragen, sondern auch mit offenen Personalentscheidungen zu kämpfen hätte.

"Die Sozialisten sollten nicht länger die Augen vor der Wirklichkeit verschließen, sondern müssten endlich Abstand vom destruktiven kategorischen Nein-Sagen nehmen und wieder an die Abarbeitung von Sachthemen gehen - wie es ja sogar von roten Spitzenfunktionären selbst auch immer öfter gefordert wird", erklärte Scheuch abschließend gegenüber dem Freiheitlichen Pressedienst.

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