PISA-Studie - SP-Vettermann:"Wien geht den Weg der schulischen Integration!"

Wien (SPW-K) - "Die Wiener FPÖ analysiert Ergebnisse der PISA-Studie analysiert, die es gar nicht gibt - aber offensichtlich ist ihr jeder Aufhänger für ihre Anti-Ausländerpolitik recht", reagierte heute der Vorsitzende des Wiener Gemeinderatsauschusses Bildung, Jugend, Information und Sport, Gemeinderat Heinz Vettermann, auf Aussagen von FP-Strache. "Tatsache ist, dass es - wie schon bei Pisa 1 - keine einzelnen Bundesländer-Auswertungen der PISA-Studie gibt."****

Insgesamt sei das österreichweite Absacken bei der PISA-Studie ein Problem der Bildungspolitik der schwarz-blauen Bundesregierung, so Vettermann weiter. "Da muss sich Strache eindeutig an seine FP-RegierungskollegInnen wenden!" In Wien sei es jedenfalls so, dass mit muttersprachlichen Begleitunterricht das Erlernen der Muttersprache und vor allem von Deutsch bei ZuwanderInnenkindern durchgeführt werde. "Und das ist bei einer ständige Ausdünnung der Mittel durch den Bund nur mit einem hohen Engagement der Wiener LehrerInnen möglich."

Wenn Strache Wünsche äußere, solle er sich darum bemühen, "dass es mehr Mittel für muttersprachlichen Zusatzunterricht gibt und nicht ein 20-Prozentiges Wiener-Apartheid-Modell in den Schulen fordern. "Noch dazu, da die Wiener Staatsbürgerschaft nichts über die tatsächlichen Sprachkenntnisse aussagt, da viele Kinder bereits Deutschkenntnisse erworben haben." Die von Strache zitierte Umfrage beziehe sich nicht auf pädagogische Fakten, sondern auf Meinungen der Eltern.

Die Wiener FPÖ sei aufgefordert, den Wiener Weg der schulische Integration zu unterstützen und sich bei der Bundesregierung um mehr Mittel zu bemühen, schloss Vettermann. (Schluss)

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